Willkommen!

Seien Sie herzlich willkommen auf den Internet-Seiten von INBI - des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration - in Mainz.

Sie finden hier Informationen zu uns im Allgemeinen und zu den Projekten, die wir durchführen und unterstützen im Speziellen. Die wichtigsten Informationen liegen zusätzlich in englischer und türkischer Sprache vor.

Veranstaltungshinweis

Lesung: Susanne Rocholl „Die Früchte am Ende des Zweiges“

Freitag, 12.09.2014

um 18:30 Uhr

im Haifa Zimmer des Mainzer Rathauses

Veranstalter: Iranische Gesellschaft für Vielfalt und Integration e.V. in Zusammenarbeit mit dem Büro für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz und dem Institut zur Förderung von Bildung und Integration sowie dem Verlag Edition Contra Bass

Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

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Podiumsdiskussion: „Gleiche Chancen für alle? Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“

Donnerstag, 18.09.2014

um 15:00 Uhr

im Ratssaal des Mainzer Rathauses

Veranstalter: Institut zur Förderung von Bildung und Integration in Zusammenarbeit mit dem Büro für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz sowie der Iranischen Gesellschaft für Vielfalt und Integration e.V.

Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

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Veranstaltung: „Vielfalt der Kulturen – Eine Reise durch den Orient“

Freitag, 26.09.2014

um 19:00 Uhr

im Haus der Jugend

Mitternachtsgasse 8, 55116 Mainz

Veranstalter: Institut zur Förderung von Bildung und Integration in Zusammenarbeit mit der Iranischen Gesellschaft für Vielfalt und Integration e.V. und dem Büro für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz

Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

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Veranstaltungsrückblick

GeVi-Veranstaltung in Worms

 

„Am 22.07.2014 fand im Wormser Rathaus eine Veranstaltung zum Projekt „Gesundheitswesen stärken durch Vielfalt der Fachkräfte“ („GeVi“) statt. Die Integrationsbeauftragte der Stadt Worms, Sabine Müller, sowie das Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) und Arbeit & Leben (A&L) luden alle Interessenten herzlich ein. Hauptzielgruppe der Veranstaltung waren Gesundheitsbetriebe und Krankenhäuser aus der Region Worms. Im Projekt GeVi sollen Gesundheitsbetriebe individuell in ihrem Bestreben zur Gewinnung und nachhaltigen Integration ausländischer Fachkräfte unterstützt werden. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch erörtert, dass dieses Thema aufgrund der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren verstärkte Relevanz haben wird. INBI und A&L, als Träger des Projekts des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (RLP), werden sich in diesem Zeitraum intensiv um alle aufkommenden Fragen und Schwierigkeiten kümmern, um eine reibungslose und erfolgreiche Integration von ausländischen Fachkräften sicherzustellen.“

 

(Foto:Von links nach rechts: Angelo Giacomucci, Nevin Urunc, Sabine Müller, Fabian Lindner)

 

Besuch von Bündnis 90‘/Die Grünen am 05.06.2014


Gemeinsame Positionen ausloten und Anregungen zur Integrationsarbeit austauschen – mit diesem Ziel trafen sich am 5. Juni 2014 Mitglieder der Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von Bündnis '90/Die Grünen mit VertreterInnen des INBI. Die Themen Flüchtlingspolitik, Bildung und Arbeitsmarkt standen dabei im Mittelpunkt.

Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe von höchster Bedeutung, davon sind Bündnis '90/Die Grünen und INBI gleichermaßen überzeugt. Welche Schritte notwendig sind, um die Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund noch besser zu nutzen und bestehende Diskriminierungen abzubauen, diskutierten die Beteiligten bei ihrem gemeinsamen Treffen. Daniel Köbler, Fraktionsvorsitzender der Landtags-Grünen, die stellvertretende Vorsitzende Anne Spiegel sowie Dr. Dr. Rahim Schmidt, Sprecher für Gesundheit und Forschung, waren der Einladung des INBI gefolgt. Auch Mitglieder von Organisationen wie GEW, „Save me“ sowie zweier MigrantInnenorganisationen waren bei dem Treffen vertreten.

In der Flüchtlingspolitik bewege sich schon viel in die richtige Richtung. Insbesondere bei der Aufnahme von Flüchtlingen und dem Ausbau der Sprachkurse bestehe aber noch großer Handlungsbedarf, stellte Isabell Stipp fest, die sich neben ihrer Tätigkeit im INBI bei der Flüchtlingskampagne „Save me“ engagiert. Auch die Grünen werden sich verstärkt für diese Forderungen einsetzen, betonte Anne Spiegel, die bei der Landtagsfraktion für den Bereich Flüchtlinge und Asyl zuständig ist. Eine zentrale Aufgabe bestehe zudem darin, zu einer nachhaltigen Willkommenskultur für alle Menschen mit Migrationshintergrund beizutragen. „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel“, sagte INBI-Leiterin und Integrationsbeauftragte der GEW Nemazi-Lofink. So sollten die vielfältigen Kompetenzen von MigrantInnen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich stärker in den Vordergrund gerückt werden.

Um hier zu einem Umdenken zu gelangen, müsse gerade im Bereich Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt vieles geschehen. Insbesondere brauche es eine viel stärkere Förderung von abschlussorientierten Ausbildungsmaßnahmen, so dass junge Menschen mit Migrationshintergrund auch nachhaltig qualifiziert werden. Dem schloss sich auch Daniel Köbler an: „Wir brauchen ein Sonderprogramm für die fast 18 000 jungen Erwachsenen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, die in Rheinland-Pfalz aktuell ohne Arbeit sind.“

Ein weiteres wichtiges Thema der Diskussion war der Zusammenhang von Religion und Integration. Häufig werde die Integrationsdebatte auf religiöser Ebene geführt und die Lösung von Religionsproblemen mit der Lösung von Integrationsproblemen gleichgesetzt. Dies lenke von strukturellen Problemen wie der Chancenungleichheit im Bildungssystem ab, sagte INBI-Mitarbeiterin Hasret Cincik. „Wir dürfen Individuen nicht auf ihre Religion reduzieren“, bekräftigte auch Dr. Dr. Rahim Schmidt  (Bündnis '90/Die Grünen) .

Wie beide Seiten betonten, soll der Austausch zwischen der Grünen-Fraktion und dem INBI auch in Zukunft fortgesetzt werden, um sich mit gegenseitigen Anregungen beim Einsatz für gerechte Bildungschancen und eine gute Integrationspolitik zu unterstützen.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

 


EUROMIR

Im Rahmen des Weiterbildungsstudienganges „EUROMIR“ fand am 19. und 20. Mai 2014 das Einführungsseminar zum Thema „Entwicklung Interkultureller Kompetenzen“ unter der Leitung von Bettina Rauschmayr (M.A.) und Isabel Stipp (M.A.) statt.

Ziel des Seminars war es einen ersten Einblick in das theoretische Konzept Interkultureller Kompetenz zu geben, die interkulturelle Sensibilität der Teilnehmer/innen zu erweitern. Der Fokus lag hier vor allem darauf den konstruktiven Umgang mit Vielfalt zu fördern. Mit vielen praktischen Übungen wurden die theoretischen Impulse verinnerlicht und auf die eigenen Erfahrungen im Arbeitskontext oder privaten Umfeld transferiert. Durch die Reflektion und den Austausch im Seminar konnte das eigene Verhalten oder Vorgehen in den Einrichtungen hinterfragt, neue Interpretationsmuster und Handlungsfelder entwickelt sowie die Möglichkeit des Perspektivwechsels angeregt werden.

 


Seminar  zum Thema „Diversity Management“  erfolgreich mit Polizeibeamten durchgeführt

Auch im dritten Projektjahr wurde im Rahmen eines zweitägigen Seminars für Einstellungsberater/innen und Prüfer/innen im Personalauswahldienst die Sensibilität der Zielgruppe im Umgang mit interkulturellen Situationen gefördert. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine Diversität wertschätzende und fördernde Einstellungspraxis ist hierbei interkulturelle Kompetenz. Das Seminar bot durch Übungen, Diskussionen und Gruppenarbeiten, die Möglichkeit zum Austausch von Perspektiven und des Bewusstwerdens neuer Einstellungs- und Handlungsmöglichkeiten im interkulturellen Umfeld. Besonderer Wert wurde darauf gelegt einen direkten Bezug zum Arbeitsalltag der Teilnehmer herzustellen.

 


 

„Ausbildung sichern – Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund nutzen“ – Erfolgreiche Fachtagung in Worms


Die Fachtagung wurde im Rahmen des Projekts „Begleitung in Ausbildung (BiA)“ vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) in Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungsentwickler der Stadt Worms, Herrn Scheirich, der Integrationsbeauftragten der Stadt Worms, Frau Müller sowie mit Unterstützung des Arbeitsministeriums Rheinland-Pfalz durchgeführt und war ein voller Erfolg!

Durch die Fachvorträge, u.a. von Frau Fuchs, Referentin für Migration und Arbeitsmarkt, MSAGD, Herr Waldemar Herder, Beigeordneter der Stadt Worms, Frau Fischer-Koprowski von der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland und Herr Weimer vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben erhielten die zahlreichen Besucher/Innen zunächst viele neue Informationen zu aktuellen Themen wie Mitarbeitergewinnung, Ausbildung und Vernetzung von Unternehmen mit Inhaber/innen mit Migrationshintergrund. In der anschließenden Podiumsdiskussion, an der auch die zahlreichen Besucher/innen engagiert teilnahmen, zeigte sich, dass die Themen Förderung der Ausbildungsbeteiligung, Benachteiligtenförderung und Vernetzung noch immer von höchster Aktualität sind. Peimaneh Nemazi-Lofink, Leiterin des INBI, lobte das Engagement der verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Akteure und betonte: „Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels ist es von besonderer Bedeutung, die Kompetenzen von Migrantenbetrieben und auch von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu nutzen.“

Hier gelangen Sie zu der Pressemitteilung.

 

 

Am 09.01.2014 trafen sich Vertreter von INBI  und des Landesbeirates für Migration und Integration mit  Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerin Irene Alt.


Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte bei einem Gespräch in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei dem Landesbeirat für Migration und Integration für dessen engagierte Arbeit. Die Ministerpräsidentin betonte ihre Wertschätzung für das Wirken des Beirates, das sie aus eigener Anschauung gut kenne.

Landesbeirat für Migration und Integration im Gespräch mit Ministerpräsidentin Dreyer und Ministerin Alt.

Malu Dreyer: „Besonderer Dank verdient die Tatsache, dass sich der Beirat intensiv an der Erstellung der 2013 im Ministerrat beschlossenen Fortschreibung des Integrationskonzepts beteiligt hat.“

Der 2007 eingerichtete Landesbeirat für Migration und Integration berät und unterstützt die Landesregierung in Fragen, die Migration und Integration betreffen. Dem Landesbeirat gehören 54 Mitglieder an, Vertreterinnen und Vertreter von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Migrantenorganisationen, Kommunalpolitik und Sozialpartnern sowie verschiedenen Ressorts der Landesregierung. Den Vorsitz führt Integrationsministerin Irene Alt.

Die Ministerpräsidentin kündigte an, dass das Land in diesem Jahr mit islamischen Religionsgemeinschaften die Zusammenarbeit über einen Vertrag vertiefen wolle.  Der Staatskanzlei sei es ein Anliegen, die gesellschaftliche Vielfalt auch bei den staatlichen Ehrungen zum Ausdruck zu bringen. Malu Dreyer: „Auch 2014 sind Vorschläge aus den Integrationsverbänden für staatliche Ehrungen sehr willkommen.“

In dem Treffen ging es unter anderem um die Themen Bildung, Arbeit und Ausbildungsgarantie, Versachlichung der Integrationsdebatte und Antirassismus-Arbeit sowie um die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien.

 


Shabe Yalda 2013

Am Samstag den 21.12.2013 lud die Iranische Gesellschaft für Vielfalt und Integration zum Shabe Yalda Fest ins Studihaus auf den Uni Campus Mainz ein. Ca. 180 Gäste feierten dort gemeinsam bei orientalisch-persischer Musik, vielfältigen persischen Speisen und traditionellen Tänzen die längste Nacht des Jahres.


Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

 

 

 

 

GEW veranstaltet mit der Stadt Mainz und INBI Fachtagung „Sprache und Vielfalt“

- Interkulturelle Öffnung des Bildungssystems soll gefördert werden! -

 

Bei der Fachtagung bekamen die Teilnehmer/innen Informationen und Anregungen zum konstruktiven Umgang mit Vielfalt und der positiven Bedeutung von Mehrsprachigkeit für den Lernprozess sowie die Identitätsentwicklung. Im Rahmen von Fachvorträgen von Frau Professor Tracy (Uni Mannheim) und Herrn Professor Filtzinger (IPE), Workshops und einem Podiumsgespräch fand eine angeregte Diskussion zwischen Praktiker/innen, Expert/innen und Politiker/innen über die interkulturelle Öffnung des Bildungssystems und dafür nötige Veränderungen statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Frau Peimaneh Nemazi-Lofink, Vorstandsbereich Interkulturelle Angelegenheiten der GEW und Leiterin des INBI. Gäste waren unter anderem Herr Staatssekretär Hans Beckmann (MBWWK), der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Herr Miguel Vicente der Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Mainz, Herr Carsten Mehlkopf und der Vorsitzende der GEW Herr Klaus-Peter Hammer.

 

Durchgeführt wurde die Veranstaltung von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Kooperation mit der Stadt Mainz und dem Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI).

 

 

 Hier gelangen Sie zu den Pressemitteilungen

 

 

 

 

 

Mit Unterstützung von INBI schreitet die Interkulturelle Öffnung des Polizeipräsidiums Mainz voran!

Halbzeit. Das Integrationsministerium Rheinland-Pfalz, das Polizeipräsidium Mainz und das Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) ziehen bei der Pressekonferenz des gemeinsamen Projektes „Vielfalt in der Polizei“ am 23.10.2013 eine sehr positive Zwischenbilanz. Im Rahmen der Veranstaltung betonten Frau Ministerin Irene Alt und Herr Polizeipräsident Karl-Heinz Weber den Stellenwert, der dem Thema interkulturelle Öffnung im Ministerium und dem Polizeipräsidium Mainz zugeschrieben wird und lobten die positive Wirkung, die das Projekt in der Polizei selbst, wie auch in Migrantencommunities hat.  Frau Nemazi-Lofink, Leiterin des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration stellte anschließend die konkreten Zwischenergebnisse des Projektes dar und verdeutlichte so, wie viele unterschiedliche Zielgruppen durch die Angebote angesprochen, beraten, unterstützt und sensibilisiert werden.

Hier gelangen Sie zu den Presseberichten

 

 

 

21.09.2013
„Vielfalt des Orients“ – Höhepunkt der Interkulturellen Woche!
Schon Goethe versuchte in seinem west-östlichen Divan Kulturdifferenzen nicht festzuschreiben, sondern die Begegnung zwischen Orient und Okzident im Dialog zu gestalten. Unter diesem Leitgedanken fand die Veranstaltung „Vielfalt des Orients“ im Rahmen der interkulturellen Woche, durchgeführt vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) und der Iranischen Gesellschaft für Vielfalt und Integration e.V. (IGVI), mit Unterstützung vom Integrationsministerium Rheinland-Pfalz und des Büros für Migration und Integration der Stadt Mainz statt.

Hier gelangen Sie zu den Presseberichten.

 

 

 

 

10.09.2013
„Gleiche Zugangschancen zu Bildung und Arbeit für alle“
Die Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere jedoch an Bildung und Arbeit stand im Fokus der Diskussionsrunde, die am 10.09.2013 im Ratssaal des Mainzer Rathauses vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration mit Unterstützung des Büros für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz organisiert wurde.

Hier gelangen Sie zu den Presseberichten

 

 

 

Willkommenskultur statt Vorurteile: Flüchtlinge brauchen unsere Unterstützung

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz, der Beirat für Migration und Integration der Stadt Mainz, die Iranische Gesellschaft für Vielfalt und Integration e.V., sowie INBI – Institut zur Förderung von Bildung und Integration haben zusammen am 13.08.2013  eine Pressemitteilung herausgegeben um auf die aktuelle Flüchtlingssituation aufmerksam zu machen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier als Download 

 

 

 

Interkultureller Dialog  im Rahmen des Projektes „Vielfalt in der Polizei – ViP“

Im Rahmen der Mainzer Sicherheitstage, lud das Polizeipräsidium Mainz in Kooperation mit der Stadt Mainz und dem Polizeipräsidium Westhessen am Dienstag den 14. Mai 2013 zu der Veranstaltung „Interkultureller Austausch – Gemeinsam für Sicherheit“, in den Frankfurter Hof ein. Das INBI war bei der Veranstaltung gemeinsam mit den Einstellungsberater/innen der beiden Polizeipräsidien mit einem Infostand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Foyer des Frankfurter Hofes vertreten. Hier konnten sich Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren über das Projekt ViP, sowie die Möglichkeiten einer Ausbildung bei der Polizei informieren. Die Leiterin des INBI, Frau Peimaneh Nemazi-Lofink diskutierte mit einer Gastdelegation aus der Türkei sowie weiteren Akteuren und Polizeibeamt/innen im Rahmen einer Podiumsdiskussion über das Thema Sicherheit.

 

 

Seminar „Diversity Management“ für Polizist/innen im Rahmen des Projektes „Vielfalt in der Polizei“ ging in die zweite Runde


Um die interkulturelle Öffnung des Polizeipräsidiums Mainz voranzutreiben, fand am 15. und 16. April das Seminar „Diversity Management“ statt. Ziel des Seminares war es, den Umgang mit kultureller Vielfalt und Heterogenität zu fördern. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine bürgernahe Polizeiarbeit ist hierbei interkulturelle Kompetenz. Das Seminar bot durch Übungen,  Diskussionen und Gruppenarbeiten, die Möglichkeit zum Austausch von Perspektiven und des Bewusstwerdens neuer Einstellungs- und Handlungsmöglichkeiten im interkulturellen Umfeld.

 

 


EUROMIR

Im Rahmen des Weiterbildungsstudienganges „EUROMIR“ fand am 06. und 07. März 2013 ein Einführungsseminar zum Thema „Entwicklung Interkultureller Kompetenzen“ unter der Leitung von Dipl. Psych. Donya A. Gilan und Hüseyin Haydaroglu statt.


Das Seminar sprach all jene an, die im sozialen Dienstleistungsbereich tätig sind und deren Alltag durch Diversität geprägt ist. Das Ziel war die interkulturelle Sensibilität der Teilnehmer/innen zu erweitern und dadurch einen konstruktiven Umgang mit Vielfalt zu fördern.


Ein  Methodenmix aus theoretischen Impulsen, Rollenspielen, Gruppendiskussionen und interaktiven Übungen regte die Auseinandersetzung mit dem Thema auf unterschiedlichen Ebenen an. Mittels erlebnispädagogischer Übungen konnten die Teilnehmer/innen zum Perspektivenwechsel und zur Hinterfragung ihrer Denk- und Handlungsmuster angeregt werden. Das Angebot zum Austausch eigener Erfahrungen wurde von den Teilnehmer/innen gut aufgenommen und sensibilisierte sie für neue Interpretationsmuster. Hierbei trat die wertvolle Erkenntnis zutage, dass viele Probleme kulturalisiert werden und individuelle Faktoren oft außer Acht gelassen werden.


Die Erfahrungen im Seminar sensibilisierten die Teilnehmer/innen sowohl auf individueller als auch auf organisationaler Ebene. Sie erweiterten ihr Denk- und Verhaltensrepertoire und erlernten spezifische Strategien, wie sie durch ihre Organisationen und Arbeitsfelder interkulturell öffnen können. Das Weiterbildungsseminar machte den Teilnehmer/innen bewusst, dass die Aneignung von interkultureller Kompetenz ein lebenslanger Prozess ist, der von Erfahrungen lebt.

 

 


„Netzwerk für Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund“ in Worms gestartet

Am Dienstag, den 05.03.2013, ist  das „Netzwerk für Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund“ erfolgreich gestartet. Ziel des neu gegründeten Netzwerkes ist es, eine Plattform zu schaffen, die Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit bietet, Erfahrungen auszutauschen und Informationen rund um die Bereiche Ausbildungswesen, Personalqualifizierung oder andere betriebliche Anliegen zu erhalten. Die erste Veranstaltung war von einem regen Austausch zwischen allen Beteiligten geprägt und auf Basis der Interessen und Bedarfe der Betriebe wurden gemeinsam Themen für die nächsten Netzwerktreffen gesammelt.


Zu den jeweiligen Schwerpunktthemen der Treffen werden externe Referent/innen aus den Bereichen Arbeitsmarkt und Ausbildung geladen. Für das erste Netzwerktreffen konnte Jürgen Czupalla, Leiter der Agentur für Arbeit, als Referent zum Thema „Vielfalt in Unternehmen/ Fachkräftemangel/ Ausbildung in Migrantenbetrieben“ gewonnen werden, dessen Vortrag von den anwesenden Betriebsinhabern mit großem Interesse aufgenommen und diskutiert wurde.


Die Treffen finden im Rahmen des Projektes „BiA – Begleitung in Ausbildung“ statt, das vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI), mit fachlicher und finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie (MSAGD) Rheinland-Pfalz durchgeführt wird.


Der Termin für das nächste Netzwerktreffen wird frühzeitig bekannt gegeben. Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund sind herzlich eingeladen. Wenn Sie Interesse am Netzwerk haben, stehen die Ansprechpartner/innen per Telefon oder per Mail zur Verfügung.

 


BIS – „Brücken bauen, Integration stärken“ - Abschlussveranstaltung

Am 11.12.2012 fand im  Mainzer Rathaus eine Abschlussveranstaltung für das Projekt „BIS – Brücken bauen, Integration stärken“ statt. Die erfolgreiche Veranstaltung war für die zahlreichen Gäste und Teilnehmer/innen auch eine gute Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen zu resümieren und sich über den Auslandsaufenthalt auszutauschen. Die interessante Podiumsdiskussion mit Auslandspraktikant/innen und Expert/innen zeigte, wie hilfreich dieses Projekt für jeden Einzelnen, aber auch für das Land Rheinland-Pfalz, war. 

Insgesamt konnten 87 Jugendliche und junge Erwachsene ihre interkulturellen, sozialen, fachlichen und sprachlichen Fähigkeiten erhöhen und damit ihre Arbeits- und Ausbildungsfähigkeit steigern.

 „Unsere Fachkräfte von morgen benötigen auch internationale Arbeitserfahrung“, betont der Chef der Mainzer Agentur für Arbeit, Jürgen Czupalla, der das Projekt unterstützt hat. „Unternehmen können von den Zusatzkompetenzen ihrer Mitarbeiter profitieren.“

Peimaneh Nemazi-Lofink, Institutsleiterin von INBI, betont die guten Ergebnisse des Projektes: „Das Projekt vermittelte den Teilnehmenden nicht nur ein höheres Maß an Mobilität, sondern erweiterte insbesondere auch die fachlichen, interkulturellen und sozialen Kompetenzen. Durch BIS konnten auch benachteiligte Jugendliche und arbeitslose junge Erwachsene ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erhöhen.“

Neben den Austauschen für Teilnehmer/innen unterstützte BIS auch die arbeits- und integrationspolitische Weiterentwicklung des Landes Rheinland-Pfalz durch Austausche für Expert/innen aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Benachteiligtenförderung und Integration. Durch die Besuche bei Institutionen und Organisationen in Großbritannien, Österreich und der Türkei konnten neue Lösungsansätze vorgestellt und daraus Handlungsempfehlungen für die rheinland-pfälzische Politik erarbeitet werden.

 

 

Ausbildungsmarktjournal

Die 12. Ausgabe des Ausbildungsmarktjournals der Stadt Mainz ist erschienen. Selbstverständlich auch dieses Jahr mit einem Beitrag von INBI.

Hier die aktuelle Ausgabe zum Download

 

INBI und ARBEIT & LEBEN präsentieren Ergebnisse des Projekts „GOAL" bei Abschlussveranstaltung

Das Projekt „GOAL- Gemeinsam Organisieren wir Ausbildung und Lernen" hat in den letzten vier Jahren Mainzer Jugendlichen Perspektiven und Chancen beim Übergang von der Schule in den Beruf eröffnet. Die eingeladenen Gäste und Kooperationspartner/innen, darunter Vertreter/innen des Arbeitsministeriums, der Stadt Mainz, der Agentur für Arbeit und aus Mainzer Schulen konnten sich nun zu seinem Abschluss über die erfolgreiche Arbeit der projektdurchführenden Institutionen informieren und austauschen.

Mit einer Vermittlungsquote von 66% konnte das Projekt alle Erwartungen übertreffen. Viele Beispiele zeigten, dass mit Abschluss der Schulzeit eine wichtige Phase für die jungen Menschen beginnt, in der sie sich oft überfordert fühlen und dringend Unterstützung brauchen. Bei einer Podiumsdiskussion wurde unter anderem über die Notwendigkeit der intensiven Begleitung der Zielgruppe gesprochen. Vielen Teilnehmer/innen fehlten Kompetenzen, die durch ihr Engagement und die ganzheitliche und individuelle Unterstützung der Betreuer/innen kompensiert werden konnten. Um eine Chancengleichheit für sozial benachteiligte Jugendliche in unserer Gesellschaft zu gewährleisten, war dieser Ansatz der richtige Weg - betonten auch die Geschäftsführerinnen Peimaneh Nemazi-Lofink (INBI) und Gabriele Schneidewind (ARBEIT & LEBEN).
Mit der Abschlussveranstaltung konnten einerseits die kleinen und großen Erfolgsgeschichten gefeiert werden. Andererseits wurde nochmals deutlich, wie wichtig eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist, so dass weiterhin jungen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, sich mit entsprechender Unterstützung ihren zukünftigen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

Die veröffentlichte Pressemitteilung.

 

Seminar von INBI zu „Diversity Management" für Polizisten wurde gut aufgenommen

Im Rahmen des Projekts „ViP - Vielfalt in der Polizei" fand ein zweitägiges Seminar zum Thema „Diversity Management und Interkulturelle Kompetenzen" statt. Mit praktischen Übungen und theoretischen Inputs wurden die TN dazu angeregt, ihr eigenes Handeln im interkulturellen Kontext besser zu reflektieren und neue Denk- und Handlungsweisen zu verstehen. Die Beispiele, aber auch der Erfahrungsaustausch unter Kollegen boten eine gute Möglichkeit sich eingängig u.a. mit den Begriffen „Kultur" und „Selbst- und Fremdwahrnehmung" auseinanderzusetzen. Das Seminar bildet einen wesentlichen Baustein zur Erreichung der selbstgesteckten Ziele des Polizeipräsidiums Mainz in Zusammenarbeit mit INBI, die interkultureller Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung weiter zu fördern, um den Herausforderungen der demografischen Entwicklung und der Vielfalt in unserer Gesellschaft gerecht zu werden.

 



Rheinland-pfälzische Experten aus den Bereichen Bildung und Integration im Ausland

Im Rahmen des Projekts BIS besuchten Expertengruppen die Städte London und Wien. Die Reisen wurden von INBI organisiert und durchgeführt. Mit an Bord waren wichtige Akteure des regionalen Arbeitsmarktes von Land und Kommune. Bei den Tagungen mit den dort ansässigen Institutionen fand ein fruchtbarer Erfahrungsaustausch zu den bildungs-, arbeitsmarkt- und integrationspolitischen Herausforderungen statt. Dabei wurden Best Practice Beispiele, Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze der Länder vorgestellt und diskutiert. Diese transnationalen Treffen fanden u.a. mit Vertretern von Bundesministerien, kommunalen Behörden und NGOs statt.

 

Arbeitsministerin lobt das Projekt BiA und IDA

Malu Dreyer traf sich im Rahmen Ihrer Themenreise „Fachkräftesicherung" mit den verantwortlichen Projektträgern INBI und IDA sowie Vertretern von Keskin Tuning. Das einvernehmliche Echo der großen Diskussionsrunde war die Notwendigkeit der Erhöhung von Ausbildungsbetrieben mit Migrationshintergrund, aber auch der bessere Zugang zur beruflichen Ausbildung von jungen sozial benachteiligten Menschen, vor allem mit Migrationshintergrund. Dies soll auch der immer größer werdenden Problematik des Fachkräftemangels entgegenwirken.

Einen entsprechenden Pressebeitrag gibt es hier.


BIS-Praktikanten in Anamur berichten von ihrer ersten Woche

 

Nach Ankunft in Anamur wurden wir gleich – bei türkischem Tee - dem Bürgermeister Mehmet Türe vorgestellt. Sehr herzlich wurden wir von ihm und seinen Mitarbeiter/innen in der Stadtverwaltung aufgenommen. Während unseres Rundgangs in den verschiedenen Abteilungen konnten wir erste Einblicke in den Berufsalltag gewinnen. Wie auch in Deutschland ist die Arbeit hier in Anamur in der Verwaltung mit viel Papier, Buchhaltung und Bürgerangelegenheiten verbunden, einen wesentlichen Unterschied gibt es aber – es wird viel viel Tee getrunken. Es ist hier üblich, dass mehrmals zum Tee gebeten wird. Bei diesen Gelegenheiten bietet es sich dann auch für uns an das sehr freundliche Personal näher kennen zu lernen. Wir fühlen uns hierbei immer sehr wohl und gut aufgehoben.

Um den ausführlichen Bericht zu lesen, klicken Sie hier.

 


INBI fördert Interkulturelle Kompetenzen der Polizeibediensteten von Morgen

An der Höheren Berufsfachschule für Polizeidienst und Verwaltung an der Berufsbildenden Schule in Bad Kreuznach fanden im Rahmen des Projekts „ViP - Vielfalt in der Polizei" zwei eintägige Seminare zum Thema „Interkulturelle Kompetenzen" statt.
Mit Übungen und Inputs wurde den Schüler/innen verdeutlicht, welche Kompetenzen für den Umgang mit den Begriffen „Kultur", „Selbst - und Fremdwahrnehmung" etc. im zukünftigen Alltag eines Polizisten benötigt werden, um der kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Diese Seminare bilden einen wesentlichen Baustein um die interkulturelle Vielfalt und die damit verbundenen Kompetenzen in der öffentlichen Verwaltung am Beispiel des Polizeipräsidiums Mainz zu fördern. Neben dem regulären Unterricht war dieses Seminar für die Schüler/innen eine zusätzliche Vorbereitung, um auf die vielfältigen Begegnungen mit ihren Mitbürger/innen im beruflichen Alltag angemessen zu reagieren.

 

Integrierte Gesamtschule Anna-Seghers und INBI unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Die Mainzer IGS Anna Seghers erweitert Angebote für Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit INBI

Die Schülerzahlen der Integrierten Gesamtschule Anna-Seghers steigen von Jahr zu Jahr. So ist es nicht überraschend, dass auch die Angebote für die Schülerinnen und Schüler weiter ausgebaut werden. Zu diesem Zweck haben sich Herr Poignie (Schulleiter) und Frau Mais (Stufenleiterin der 9. und 10. Klassen) von der Ganztagsschule in den Räumen von INBI eingefunden, um gemeinsam mit Institutsleiterin Frau Nemazi-Lofink eine Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen. Diese Kooperation zwischen der IGS und INBI hat das Ziel, die sozialen und interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu stärken und zu fördern. Ferner erhalten sie über ergänzenden Stützunterricht eine Förderung der fachlichen Kompetenzen. Als Einstieg in die Zusammenarbeit sollen zunächst insbesondere die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen mit zusätzlichen Angeboten auf schulische und berufliche Übergänge und Anforderungen nach dem Erhalt des Hauptschul- bzw. Realabschlusses vorbereitet werden. In gemeinsamer Absprache werden die Inhalte auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der IGS Anna-Seghers eine weitere Mainzer Schule zu unseren Partnern zählen können. Das Engagement und der Einsatz der Schulleitung sind vorbildlich. Es ist erfreulich, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, die Einmündungschancen sozial benachteiligter Jugendliche in den Ausbildungsmarkt zu erhöhen" betont Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink.

 

Betriebsseminar TAKE IT im Zentrum für Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN Mainz

Die demografische Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland ist seit einigen Jahren Thema in Medien und Politik. Für die folgenden Jahrzehnte wird ein starker Bevölkerungsrückgang prognostiziert, mit Auswirkungen für die Gesellschaft und insbesondere den Arbeitsmarkt. Unternehmen sind deshalb gut beraten, sich frühzeitig auf Alternativen einzustellen. Frühzeitig deshalb, weil Potenziale erschlossen werden müssen, die heute noch ungenutzt bleiben.

Die Gesundheitsbranche, das Handwerk und viele Dienstleistungsbetriebe haben schon jetzt Schwierigkeiten, genügend qualifizierte Fachkräfte bzw. geeignete Mitarbeiter/innen zu finden. Alle Betriebe, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, müssen von daher Eigeninitiativen entwickeln, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der wirtschaftliche Erfolg vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen hängt stark davon ab, ob sie im Wettbewerb um immer weniger Arbeitskräfte eine erfolgversprechende Position bei der Personalgewinnung einnehmen und Beschäftigte langfristig an sich binden können. Ein Ausweg für Unternehmen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, kann darin liegen, in der Personalgewinnung und -entwicklung neue Potenziale sowohl in der eigenen Belegschaft als auch auf dem Arbeitsmarkt zu aktivieren, die bisher außerhalb ihres Fokus waren. Es ist wichtig die Kompetenzen, Qualifikationen und Erfahrungen zum Beispiel von Frauen, Älteren oder Menschen mit Migrationshintergrund zu erkennen und zu nutzen.

Diese Aspekte waren Inhalt des diesjährigen Betriebsseminars „Dem Fachkräftemangel aktiv begegnen! - Potenziale nutzen" unseres Projekts „TAKE IT - Toleranz, Ausbildung, Kompetenz und Engagement im Team". Teil des Projektes ist es auch, die Kooperationsbetriebe zu spezifischen Themen zu informieren und zu beraten. Dies geschah im Rahmen des Betriebsseminars mit dem Schwerpunkt „Diversity Management" und "Interkulturelle Öffnung von Betrieben". Den Teilnehmern/innen, Mitarbeiter/innen von Kooperationsbetrieben des Projekts, wurde mit theoretischen Inputs und kurzen praktischen Übungen, das Konzept des „Diversity Managements" nahe gebracht. Die Teilnehmer/innen konnten Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag einbringen und im Plenum diskutieren. Neben der theoretischen Heranführung an das „Diversity Management"- Konzept erhielten die Teilnehmer/innen praktische Tipps zur Umsetzung und zur Nutzung von Vielfalt in ihren Betrieben.

 

Erfolgreiche Bildungspatenschaft bei INBI

Ehrenamtliche Paten unterstützen das TAKE IT Team seit langem erfolgreich bei der Betreuung junger Menschen auf der Suche nach Ausbildungsplätzen. Hilfsbereit und flexibel schaffen sie ein Vertrauensverhältnis besonderer Art zu den Jugendlichen. INBI bedankt sich für die lange und intensive Zusammenarbeit. Aufgrund der vorbildlichen Kooperation werden die Paten zukünftig auch Jugendliche aus den neu angelaufenen Projekten, wie beispielsweise VIA, bei ihrer Ausbildungsplatzsuche unterstützen. Ehrenamtliches Engagement wie die Bildungspatenschaft hat für den Zusammenhalt der Gesellschaft einen immensen Wert. INBI möchte dieses persönliche Engagement in der breiten Öffentlichkeit aktivieren und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jeder einzelne Integrationsarbeit und damit soziale Verantwortung in der Gesellschaft leisten kann. Zudem bestätigen unsere Paten immer wieder, dass ein Ehrenamt im sozialen Bereich eine große Bereicherung für ihr persönliches Wachstum darstellt und neue Lernerfahrungen ermöglicht.

 

Patenworkshop bei INBI

In den letzten Jahren hat Bürgerschaftliches Engagement in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung  gewonnen. Zu dieser Entwicklung passend beinhaltet unser Projekt „TAKE IT- Toleranz, Ausbildung, Kompetenz und Engagement im Team“  ein spezielles Programm, indem Menschen sich innerhalb einer Bildungspatenschaft für Jugendliche engagieren können. Patinnen und Paten können die Projektteilnehmer/innen während ihrer beruflichen Laufbahn individuelle unterstützen  und damit zu deren Bildungserfolg beitragen. Sie sind  Vorbilder und echte Brückenbauer zwischen Menschen und Kulturen. Das Bildungs-Patenprogramm ist eine großartige Ergänzung zur fachliche Qualifizierung der Teilnehmer/innen innerhalb des  Projektes „TAKE IT“. Auch die Patinnen und Paten des Projektes profitieren von ihrem ehrenamtlichen Engagement. Durch die Weitergabe an gemachten Erfahrungen, gerade auch im beruflichen Bereich wie auch durch Beratung der Jugendlichen erweitern diese ihre Handlungskompetenz und beeinflussen somit ihre Persönlichkeitsentwicklung im positiven Sinne. Die Patinnen und Paten werden für ihre Aufgabe von externen Coachs in den unterschiedlichsten Bereichen trainiert. Hierzu fand am vergangenen Dienstag ein Workshop zum Thema „Kommunikationsstrategien in der Bildungspatenschaft“ statt. Der Workshop war durch prägnante Input-Referate der Dozentin und anschließende lebendige Diskussionen interessant und lehrreich gestaltet. Thematisch im Fokus standen die „Rolle der Patinnen und Paten“, „Lebenslagen junger Menschen heute“ und die“ Methode der kollegialen Beratung als Strategie zur Problemlösung“.

 

Mit BIS zum Job: Erfolgreicher Abschluss des Projekts "Brücken bauen, Integration stärken"

Kooperation des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der JGU

Die fünfte Runde von Auslandspraktika im Rahmen des Projekts "Brücken bauen, Integration stärken" (BIS) ist mit der Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmenden erfolgreich zu Ende gegangen. Acht jungen Arbeitssuchenden konnte mit der Hilfe von BIS ein acht- bis zehnwöchiges Praktikum in England vermittelt werden. Zudem nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer mehrwöchigen Vor- und Nachbereitungsphase teil. Während ihrer Zeit in England konnten die Praktikanten, die über unterschiedliche Abschlüsse und berufliche Schwerpunkte verfügen, Erfahrungen in ihrem jeweiligen Fachgebiet sammeln, Kontakte knüpfen, ihre interkulturellen und sozialen Kompetenzen sowie englischen Sprachkenntnisse nachhaltig verbessern. Das Projekt "Brücken bauen, Integration stärken" ist eine Kooperation des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) in Mainz mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Praktika wurden vornehmlich in Worcester, einer kleinen Stadt in der Nähe von Birmingham, absolviert und von einem Kooperationspartner vor Ort betreut.

"Die Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen und die Steigerung der Mobilität durch den Aufenthalt und die Berufspraktika im Ausland trägt den steigenden Erfordernissen unser globalisierten Gesellschaft Rechnung", so Peimaneh Nemazi-Lofink, Institutsleiterin von INBI. Dr. Beate Hörr, Leiterin des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung der JGU, ergänzt: "Das in der Vorbereitungsphase erworbene Wissen gibt den Teilnehmenden das Rüstzeug für ihren Auslandsaufenthalt. Und die Kombination aus Nachbereitungsphase, Zeugnis des jeweiligen englischen Praktikumsbetriebs und verbesserten Sprachkenntnissen erleichtert deutlich die Eingliederung in den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt."

BIS ist Teil des Programms "IdA – Integration durch Austausch", das vom Europäischen Sozialfonds Deutschland (ESF) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.

Mit der gerade abgeschlossenen Runde der Auslandspraktika endet das Engagement des Projektpartners ZWW planmäßig. Das INBI führt das Projekt weiter und wird im Sommer 2012 einer weiteren Gruppe Praktika in England vermitteln.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

Eine aktuelle Pressemitteilung auf den Seiten des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden Sie hier.

 

25-jähriges Jubiläum des Internationalen Vereins

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder des Internationalen Vereins für Frieden, Arbeit und Menschenrechte, Mainz e.V.  pünktlich zum 25-jährigen Bestehen einen neuen Vorstand gewählt, der sich nun wie folgt zusammensetzt:

  1. Vorsitzende Nilüfer Bayram

  2. Vorsitzende Peimaneh Nemazi Lofink

Schriftführerin Erika Vorholt
Kassenwart Werner Rövekamp

Pressewärtin Marga Buhrmann-Singh
2 Beisitzer - Mehdi Jafari-Gorzini,  Jean-Pierre Jouteux
2 Kassenprüferinnen - Lieselotte Klug , Gülsüm Polat

Im Rahmen der Versammlung wurde unser Gründungsmitglied von 1987, Herr Jean-Pierre Jouteux, offiziell als Ehrenmitglied des Vereins mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß gewürdigt.

Der Verein besteht 25 Jahre. Seit seiner Gründung haben sich die gewählten Vertreter aktiv im Ausländerbeirat bzw. im jetzigen Beirat für Migration und Integration der Stadt Mainz engagiert.  Zu den vielfältigen Tätigkeitsbereichen des Vereins zählt außerdem der Einsatz für die Rechte von Frauen sowie Flüchtlingsarbeit, im Rahmen derer auch Sprachkurse für Flüchtlinge angeboten werden. Wie jedes Jahr wird sich der Internationale Verein für Frieden, Arbeit und Menschrechte, Mainz e.V. auch wieder am Interkulturellen Fest der Stadt Mainz am 9. September  beteiligen.

 

INBI bietet Qualität: Interkulturell ausgerichteter Bildungsträger erhielt erneut Siegel für gute Leistung

 

Mainz –Gute Qualität hat sich bewährt: erneut erhält das „Institut zur Förderung von Bildung und Integration“ (INBI) das Gütesiegel „LQW – Lernorientierte Qualität in der Weiterbildung“.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Zertifizierung von INBI. Die alltägliche Arbeit im Institut, bekommt somit wiederholt die Anerkennung, die sie verdient. Die erfolgreiche Re-Testierung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Inhalte und Methoden unseres Engagements“ betont Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink.

INBI ist ein interkulturell ausgerichteter Bildungsträger, der einerseits seit Jahren verschiedene Maßnahmen zur (beruflichen) Integration von sozial Benachteiligten und speziell von jungen Menschen mit Migrationshintergrund durchführt. Andererseits wirkt INBI als Mitglied in relevanten Gremien bei der Gestaltung der Bildungs- und Integrationspolitik des Landes Rheinland-Pfalz mit.

Dass das Institut in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet hat, zeigen auch mehrere Preise und Auszeichnungen, die INBI für verschiedene Maßnahmen und Modellprojekte bekommen hat. Für das Projekt „Erstausbildung zur Bürokauffrau für Migrant/-innen“ erhielt der Bildungsträger den bundesweit ausgeschriebenen Hermann-Schmidt-Preis für innovative Berufsbildung, für die Förderung von Zusatzkompetenzen bei Bürokauffrauen das Good Practice-Siegel des europäischen Weiterbildungsprogramms „Leonardo da Vinci“. Weiterhin wurde das Institut im Rahmen des Wettbewerbes „Vielfalt als Chance“ aufgrund des besonderen Engagements für kulturelle Vielfalt in der Ausbildung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie für „Initiative für Integration“ des Jugendradiosenders bigFM nominiert.

An dieser Stelle bedankt sich das gesamte INBI-Team bei seinen langjährigen Partnern, den finanziellen und ideellen Unterstützern sowie bei allen Personen, die in den letzten Jahren die Arbeit des INBI fördernd begleitet haben. Ohne diese Zusammenarbeit wäre vieles nicht möglich gewesen.

Für Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind noch Plätze frei!

 

Neues Seminar "Entwicklung interkultureller Kompetenzen: Einführung"

Im Rahmen des Weiterbildungsstudiums "Europäische Migration - EUROMIR" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet das INBI am 8. und 9. Mai 2012 (jeweils von 9.30 - 16.30 Uhr) ein neues Einführungsseminar zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen an.

Im Seminar wird ein Basisverständnis des Begriffs „Interkulturelle Kompetenz“ hergestellt. Vorrangig werden Methoden eingesetzt, die an der Erfahrungswelt der Teilnehmenden ansetzen. Mit Übungen werden unterschiedliche Teilaspekte interkultureller Kompetenz vermittelt: Es werden Perspektiven gewechselt und verschiedene Rollen eingenommen, um sich in Andere hinein zu versetzen, die eigene Flexibilität zu erkunden und sich mit unterschiedlichen Denk- und Handlungsweisen konstruktiv auseinander zu setzen. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, was interkulturelle Kompetenz bedeutet und ihnen durch die erfahrungsorientierte Herangehensweise einen ersten
Transfer in das eigene Tätigkeitsfeld zu ermöglichen.

Weitere Informationen sowie einen Anmeldebogen finden Sie hier im aktuellen Programmheft.

 

Start des Projekts „Vielfalt in der Polizei (ViP)“ - Pressekonferenz und Unterzeichnung
eines Kooperationsvertrags

Das rheinland-pfälzische Integrationsministerium, das Polizeipräsidium Mainz und INBI unterzeichneten am 30.01.2012 einen Kooperationsvertrag.

Der Vertrag verdeutlicht einerseits die konkrete Zusammenarbeit im Projekt „Vielfalt in der Polizei (ViP)“, aber auch den gemeinsamen Beitrag zur interkulturellen Öffnung in der öffentlichen Verwaltung und damit für  eine gleichberechtigte Teilhabe von Migrant/innen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sowie für einen gerechteren Zugang zu Bildung und Ressourcen.

Konkretes Ziel des Projekts ist die Erhöhung der Anzahl von jungen Menschen mit Migrationshintergrund im Polizeidienst. Als Projektträger wird INBI in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mainz junge Interessent/innen auf die Bewerbung und die anschließende Ausbildung bei der Polizei vorbereiten und dabei unterstützen.

Berichte in Printmedien über die Pressekonferenz finden Sie hier.

Videobeiträge:
Allgemeine Zeitung Mainz
SWR Landesschau Rheinland-Pfalz (Sendung vom 30.01.2012)
Sat 1 17:30 live (Sendung vom 30.01.2012)

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Überreichung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuellen Runde der Auslandspraktika des BIS-Projekts

Mit der Überreichung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist die aktuelle Runde der Auslandspraktika des BIS-Projekts zu Ende gegangen. Im Rahmen von BIS - "Brücken bauen, Integration stärken" nutzten 11 arbeitslose junge Erwachsene die Möglichkeit, ein acht- bis zehnwöchiges Praktikum in England zu absolvieren. Zudem beinhaltete die Teilnahme eine jeweils mehrwöchige Vor- und Nachbereitungsphase. Die Auslandspraktikantinnen und -praktikanten mit unterschiedlichsten Abschlüsse und beruflichen Schwerpunkten konnten während ihrer Zeit in England Erfahrungen in ihrem Fachgebiet sammeln, Kontakte knüpfen, ihre interkulturellen Kompetenzen sowie englischen Sprachkenntnisse nachhaltig verbessern.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

Eine aktuelle Pressemitteilung auf den Seiten des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden Sie hier.

 

Erfolgreiche Fachtagung am 07.12.2011 in Worms

Mit sehr guter Beteiligung zentraler Arbeitsmarktakteure, dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Worms und Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund fand Anfang Dezember die Veranstaltung „Integration durch Ausbildung in Rheinland-Pfalz – Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“ statt. Nähere Informationen finden Sie an gleicher Stelle weiter unten.

Einen entsprechenden Bericht der „Wormser Zeitung“ finden Sie hier.

Ein weiterer Bericht findet sich auf der Internetseite der Stadt Worms (hier) oder unter "Pressespiegel".

Einige Impressionen:

 

Fachtagung am 07.12.2011 „Integration durch Ausbildung in Rheinland-Pfalz – Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“

Am Mittwoch, den 07.12.2011 findet im Kultur- und Tagungszentrum „Das Wormser“ von 10.00 bis 14.30 Uhr eine Fachtagung zum Thema „Integration durch Ausbildung in RLP- Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“ statt.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von INBI, der Stadt Worms und dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) und ist ein Beitrag zur Umsetzung des rheinland-pfälzischen Integrationskonzeptes und der Zielvereinbarung  „Transparenz schaffen, Transfer guter Beispiele und Lücken identifizieren“.

Interessierte Betriebe, Jugendliche und Fachleute sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen und können sich jederzeit bei INBI melden.

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.

 

Dr. Dr. med. Rahim Schmidt erhält Auszeichnung

Die Universitätsmedizin Mainz, Ressort "Forschung und Lehre", verleiht jährlich in verschiedenen Kategorien Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten.

In diesem Rahmen hat der Hausärzteverband RLP an jeweils zwei Ärzt/innen einen über 1500,- Euro dotierten Forschungspreis verliehen. Auch Dr. Dr. med. Schmidt, MdL, erhielt eine solche Auszeichnung. Das Preisgeld wird er bspw. an einen Obdachlosenverband und eine Kinderkrebsstation spenden.

Teile dieser Arbeit wurden schon 2009 auf dem Internisten Kongreß in Wiesbaden sowie anderen Psychologischen Tagungen präsentiert.

Das INBI gratuliert Dr. Dr. med. Rahim Schmidt, dem ersten Landtagsabgeordneten mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz, ganz besonders zu dem erhaltenen Preis.

Einen entsprechenden Pressebericht finden Sie hier.

 

Landesbeirat für Migration und Integration hat sich konstituiert

Mit Beginn der neuen Legislaturperiode hat Integrationsministerin Irene Alt den Landebeirat für Migration und Integration begrüßt und die Mitglieder des Gremiums ernannt.

Da einer der Schwerpunkte des INBI auf der landesweiten Integrationspolitik und Netzwerkarbeit liegt, gehören wir mit 52 anderen Mitgliedern dem Beirat an. Vertreten wird das INBI hierbei durch Peimaneh Nemazi-Lofink.

Im Landesbeirat sind die wichtigsten gesellschaftlichen Akteure der Integrationspolitik vertreten: Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Migrantenorganisationen, Kommunalpolitik und Sozialpartner, verschiedene Ressorts der Landesregierung sowie der Landesbeauftragte für Migration und Integration, Miguel Vicente.

Im Beirat existieren verschiedene Arbeitsgruppen, die regelmäßig tagen und ebenso wie die Ministerin unterschiedliche Themen einbringen können, die im Beirat behandelt werden. Die Ministerin will in dieser Legislaturperiode die interkulturelle Öffnung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.

Weitere Informationen zum Landesbeirat finden Sie im Internet unter http://integration.rlp.de/

 

Neukonstituierung des Landesjugendhilfeausschusses

Ende September 2011 hat sich der Landesjugendhilfeausschuss für seine 14. Amtsperiode konstituiert.

Der Landesjugendhilfeausschuss bildet gemeinsam mit der Verwaltung das Landesjugendamt. Diese „Doppelstruktur“ entspricht dem Aufbau der 41 kommunalen Jugendämter und Jugendhilfeausschüsse im Rheinland-Pfalz. Er befasst sich mit allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Jugendhilfe in Rheinland-Pfalz und erörtert insbesondere aktuelle Problemlagen von Kindern, Jugendlichen und Familien und gibt Anregungen zur landesweiten Weiterentwicklung der Jugendhilfe.

Dem Gremium gehören – wie bisher – 25 stimmberechtigte Mitglieder u.a. aus den Reihen der Politik (Abgeordnete der Fraktionen des Landtags), der Wohlfahrtsverbände, der Jugendverbände, der Jugendämter und der kommunalen Spitzenverbände an.

Auch INBI ist im Landesjugendhilfeausschuss vertreten und möchte hier für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Förderung sozial Benachteiligter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eintreten.


INBI präsentiert sich auf dem Interkulturellen Fest 2011 in Mainz

Zum wiederholten Male hat sich das INBI mit einem eigenen Stand im Rahmen des Interkulturellen Festes auf dem Mainzer Domplatz präsentiert. Mit Selbstgebackenem und einer Menge Informationsmaterial im Gepäck wurde dabei vor allem auf die aktuellen Angebote und Projekte im Institut aufmerksam gemacht und die Gelegenheit genutzt, mit verschiedenen Akteuren ins Gespräch zu kommen.

Bei dem Abschlussfest der Interkulturellen Woche verfolgten ca. 5000 Besucher das abwechslungsreiche Programm und genossen internationale Folklore und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt. Damit hat die Stadt Mainz, in der Menschen aus 150 Nationen leben, einmal mehr gezeigt, wie bunt es in der Landeshauptstadt zugeht. Der Reichtum reichte von kurdischen Liedern über Bauchtanzvorführungen bis hin zu persischen Leckereien.

Die Tradition, dass in der Stadt das friedliche Miteinander von Menschen aus aller Herren Länder gefeiert wird, existiert bereits seit 1976.

Das Foto zeigt eine Tanzgruppe des muttersprachlichen Persisch-Unterrichts, der von Peimaneh Nemazi-Lofink geleitet wird.


INBI verleiht zum ersten Mal einen Integrationspreis: Preisträger Prof. Dr. Franz Hamburger

Nach über 30 Jahren im Lehrbetrieb der Universität Mainz hat Prof. Dr. Franz Hamburger nach Ablauf des Sommersemesters 2011 seinen Abschied vom Institut für Erziehungswissenschaften gegeben.

Franz Hamburger war seit 1978 Professor für Sozialpädagogik an der Universität Mainz und hat sich in dieser Zeit immer wieder in der Integrationspolitik engagiert sowie mit seinen wissenschaftlichen und praktischen Beiträgen die Entwicklung in den Bereichen Migration, Integration und Benachteiligtenförderung beflügelt. So ging auf seine Initiative beispielsweise die Gründung des Ausländerbeirats der Stadt Mainz sowie des Initiativausschusses für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz zurück. Daneben war und ist er in zahlreichen  Ausschüssen und Beiräten aktiv, darunter im Landesbeirat für Migration und Integration und in der Enquetekommission der Landesregierung.

Als Dank und Anerkennung für seine außerordentlichen Verdienste und sein unermüdliches Engagement in den Bereichen Migration und Integration überreichten ihm Peimaneh Nemazi-Lofink und Corinna Braun von INBI im Rahmen der offiziellen Abschiedsfeier einen Preis für Integration. Der Preis wurde zum ersten Mal vergeben und fand in Prof. Hamburger einen würdigen Preisträger.

Die Berichterstattung der lokalen Presse finden Sie hier.

Führungskräfte der „Verlagsgruppe Rhein Main (VRM)“ untersuchen Mediennutzung von Migrant/innen

Um zu erfahren, wie Menschen mit Migrationshintergrund Tageszeitungen, Magazine, Onlineangebote, aber auch Radio und Fernsehen nutzen, besuchten mehrere Führungskräfte der VRM das INBI.

Hier diskutierten Fachleute, die in der Bildungsarbeit mit Migrant/innen tätig sind und selbst über einen Migrationshintergrund verfügen, wie sie Medien nutzen, welche Informationen Ihnen wichtig sind und welche Informationsträger sie am glaubwürdigsten halten.
Kritisiert wurde vor allem, dass das Bild der Migrant/innen in den Medien oft auf Probleme oder Kriminalität fokussiert werde.
Peimaneh Nemazi-Lofink, die Institutsleiterin des INBI, schlug daher vor, das Thema „Schulung von interkulturellen Kompetenzen“ vermehrt in die Weiterbildung der Verlagsmitarbeiter/innen mit einzubeziehen.

Einen entsprechenden Presseartikel finden Sie hier.


Projekt BIS: Rückkehrer/innen aus England erhalten Zertifikat

Insgesamt zwölf arbeitslose Männer und Frauen beteiligten sich an der jüngsten Austauschrunde des Projektes „Brücken bauen, Integration stärken (BIS)“ in England. Ca. zwei Monate arbeiteten sie als Praktikant/innen in den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen. Dadurch konnten sie nicht nur  internationale Berufserfahrung sammeln, Kontakte knüpfen und ihre englischen Sprachkenntnisse nachhaltig verbessern, sondern vor allem auch ihre interkulturellen Kompetenzen erweitern. 

Das Projekt, das INBI in Kooperation mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Uni Mainz durchführt, wird auch von der Mainzer Agentur für Arbeit sowie dem Jobcenter unterstützt.
Anlässlich der Rückkehr der Praktikant/innen nach Mainz erhielten Sie von Jürgen Czupalla, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Mainz, ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

Im Rahmen einer Vor- und Nachbereitungsphase erhalten die Teilnehmer/innen darüber hinaus das Rüstzeug für eine Integration in den Arbeitsmarkt. Und das mit Erfolg: bereits jetzt haben zwei der zwölf Teilnehmer/innen eine Anstellung gefunden.

BIS ist Teil des Programms „IdA – Integration durch Austausch“, das vom Europäischen Sozialfonds Deutschland (ESF) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.

Die Berichterstattung in der lokalen Presse finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Projekt finden sie hier.

Für die kommende Austauschrunde in die Türkei sind noch Plätze frei!


Fachaustausch zur beruflichen Integration junger Migrant/innen  in Ludwigshafen

Unter dem Titel „Wege zur beruflichen Integration jugendlicher Migrantinnen und Migranten – Transparenz in der Förderlandschaft schaffen – Perspektiven entwickeln“ lud das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen zu einem Fachaustausch nach Ludwigshafen.

Hier diskutierten Multiplikator/innen und Expert/innen des rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktes das vielfältige Angebot an Projekten, Initiativen und Programmen im Bereich der beruflichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.
Im Rahmen der Umsetzung des Integrationskonzeptes war das Ziel die Schaffung von Transparenz sowie die Identifizierung von guten Beispielen und Lücken in der Förderlandschaft.

Von Seiten des INBI nahm Peimaneh Nemazi-Lofink an der Diskussionsrunde „Unterstützung für Unversorgte / Übergang nicht geschafft – Abbrüche vermeiden?“ teil und berichtet aus der Arbeit des Instituts und den Erfahrungen aus den verschiedenen Integrationsprojekten.

Das Programm zur Veranstaltung können Sie hier einsehen.


Informationsveranstaltung Bildungspatenschaften

Im Rahmen des Aktionstages „Bildungspatenschaften direkt – gemeinsam aktiv“ der Initiative „Aktion zusammen wachsen“ hat sich das Projekt TAKE IT mit einem Informationsstand an der Johannes Gutenberg Universität Mainz präsentiert.

Das Ziel der Veranstaltung war es, einen Beitrag zum bundesweiten Aktionstag zu leisten und bei den Studierenden für das ehrenamtliche Engagement einer Bildungspatenschaft zu werben. Dazu wurden gezielt Studierende angesprochen und über das Projekt und im Besonderen die Patenschaften informiert.

Eine Bildungspatenschaft ist ein sinnvolles und interessantes Ehrenamt, gerade auch für Studierende, deren Erfahrungen mit dem Leben nach der Schule noch so frisch sind, dass sie sich gut in die Situation der am Projekt TAKE IT teilnehmenden Jugendlichen einfühlen können.

Das Projekt TAKE IT bietet allen Interessierten die Möglichkeit, junge Menschen auf dem Weg in das Arbeitsleben zu begleiten und sie in dieser Zeit durch Rat und Tat zu unterstützen.

Die Jugendlichen, die am Projekt TAKE IT teilnehmen, haben in der Regel die Schullaufbahn beendet und sind nun auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) werden sie fachlich sowie sozialpädagogisch betreut, in Praktika vermittelt und in der Kommunikation mit den Betrieben bis hin zur Verhandlung eines Ausbildungsplatz unterstützt.

Bildungspatenschaften ermöglichen eine noch intensivere individuelle Unterstützung auf Augenhöhe. Sowohl die Teilnehmer als auch die Paten profitieren von der Zusammenarbeit, so werden Handlungskompetenzen gestärkt und die Persönlichkeitsentwicklung gefördert, wodurch der Lebenslauf positiv gestaltet werden kann.


Ausstellungseröffung Interkultureller Dialog, 50 Jahre türkische Migration, 40 Jahre Zusammenarbeit Mainzer und türkischer Polizei im Polizeipräsidium Mainz

Zur Erinnerung an 50 Jahre türkischer Migration nach Deutschland und nahezu gleich langer Zusammenarbeit Mainzer und türkischer Polizei lud das Polizeipräsidium Mainz zu einer Ausstellungseröffnung ein. Ein Teil der Ausstellung behandelete die deutsch-türkische polizeiliche Zusammenarbeit, die Helmut Irmen, persönlicher Mitarbeiter des Polizeipräsidenten, an Schautafeln zusammengestellt hatte.

Mit seinen Karikaturenzu seinem Lebensweg versuchte Hüseyn Kaya die bitteren, aber auch fröhlichen Erlebnisse bewusst zu machen und so zum besseren Verständnis untereinander beizutragen. Die Fotos aus zwei Welten, zusammengestellt von Ayla Akyildiz, berichteten über die Motive und Erfahrungen der Migrant/innen.

"Das Engagement um die Integration, gefördert und vorangetrieben von Polizeipräsident Weber, ist in jeder Hinsicht beeindruckend und ein best practise Beispiel für viele Bereiche der öffentlichen Verwaltung", so INBI-Geschäftsführerin Peimaneh Nemazi-Lofink.

 

Empfang für Dr. Dr. Rahim Schmidt

Als erster Abgeordneter mit Migrationshintergrund wird im neuen Landtag Dr. Dr. Rahim Schmidt, für die Grünen vertreten sein. Dieser Erfolg wurde von seinen Unterstützern mit ihm im Cafe dell’Arte gefeiert.

Im Namen unseres Instituts gratulierte Donya Aazami-Gilan, Diplom-Psychologin, zum großartigen Wahlerfolg. „Wir sehen Rahim Schmidt aber nicht als Exoten an, sondern finden, dass dies Normalität sein sollte“. Auch Erwartungen wurden an den Neugewählten formuliert.
„Bildung sei eine wesentliche Säule gerade für die Integration. In Deutschland wird jedoch im Vergleich zu anderen Ländern relativ wenig in Bildung investiert“, kritisierte Gilan. „Nach den letzten Daten von 2007 lag Deutschland bei den Bildungsausgaben sogar unter dem OECD-Durchschnitt, weit hinter Ländern wie Island, Dänemark oder den USA.“  Da die Gestaltung des Schulsystems jedoch Ländersache ist, hofft man, dass es durch die Grünen zu einem gerechteren Schulsystem in Rheinland-Pfalz kommt.“ Nicht zuletzt brauche man auch eine bessere Integrationspolitik.“
Salim Özdemir, Vorsitzender des Beirats für Migration und Integration, sagte, die Wahl Schmidts zeige in jedem Fall, „dass Migranten auch im gesellschaftlichen Leben wahrgenommen werden.“
Alle Anwesenden stimmten mit Dr. Kambiz Ghawami, geschäftsführender Vorsitzender des Deutschen Komitees des World University Service (WUS) mit Sitz in Wiesbaden überein, dass mit Schmidt „ein wichtiger Bevölkerungsanteil ins Zentrum der rheinland-pfälzischen Politik gewählt wurde.“

Wenn Sie Näheres über Dr. Dr. Rahim Schmidt erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.

 

BIS - Türkische Kooperationspartner zu Besuch bei INBI

Im Rahmen des transnationalen Austauschprojekts BIS besuchten unsere türkischen Kooperationspartner, Frau Senem Yilmaz und Herr Hüseyin Tuncalp vom Adam und Eve Hotel aus Antalya, Türkei, unser Institut.

Während Ihres Aufenthaltes wurden die künftige Zusammenarbeit und die Entsendung von Praktikanten/-innen besprochen, an denen von Seiten des Hotels großes Interesse vorhanden ist.

Im besten Designerhotel Europas ist ein Praktikum in allen Bereichen des Hotels möglich.

Alle Kosten, wie Unterkunft, Verpflegung, Visagebühren und Reisekosten werden vom Projekt getragen. Interessenten sollten sich sofort bei INBI melden.

Die türkischen Gäste haben sich außerdem über die Arbeit von INBI informiert, stellten allgemein Fragen zur Situation der Benachteiligten in Deutschland und interessierten sich für die generelle Arbeitsmarktsituation vor Ort.

Da ein wichtiger Bestandteil von BIS regelmäßiger Austausch ist, wird noch in diesem Jahr ein Expertenaustausch in die Türkei stattfinden.

 

Podiumsdiskussion „Muttersprachlicher Unterricht und seine Relevanz“ im Mainzer Rathaus

Welche große Bedeutung muttersprachlicher Schulunterricht und die entsprechende Früherziehung haben, war Gegenstand einer Podiumsdiskussion im Mainzer Rathaus, zu der sich die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der rheinland-pfälzischen Parteien stellten. Anwesend waren CDU-Landtagskandidat Gerd Schreiner, SPD-Landtagsabgeordnete Ulla-Brede Hoffmann, der sozialpolitischen Sprecher der Mainzer FDP, David Dietz, Grünen-Spitzenkandidat Daniel Köbler, die stellvertretenden Landesvorsitzenden der Linken Anna Erb sowie ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler.

Eingeladen hatte der „Beirat für Migration und Integration“, dessen Vorsitzender Salim Özdemir zunächst ein Grußwort an die Anwesenden richtete.

Dass möglichst früher muttersprachlicher Unterricht ein Schlüssel zum Erlernen weiterer Sprachen, zur Identitätsentwicklung und zur Stärkung kognitiver Fähigkeiten ist, führte dann Donya Aazami-Gilan in ihrem Eingangsvortrag aus.

Frau Hikmet Cenger Dogan, M.A., Lehrerin an der Grundschule „Am Gleisberg“ berichtete anschließend aus ihren praktischen Erfahrungen mit dem muttersprachlichen Unterricht und eröffnete den Zuhörerinnen und Zuhörern interessante Einblicke.

In der folgenden Diskussion, die von Frau Nemazi-Lofink, Leiterin des INBI, und Frau Akgül vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. moderiert wurde, konnten die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik Stellung beziehen und darstellen, inwieweit sie den Unterricht in den Stundenplänen verankern wollen.

Einig waren sich alle Kandidatinnen und Kandidaten, dass muttersprachlicher Unterricht für die Entwick-lung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund wichtig ist, bei den daraus folgenden Konsequenzen für die Schulpolitik nach der Landtagswahl zeigten sich dann aber doch eklatante Unterschiede.

Während die Vertreterinnen und Vertreter von SPD, GRÜNE, LINKE und ÖDP dafür eintraten, den mutter-sprachlichen Unterricht möglichst früh für Kinder in den Kindergärten und Schulen zu etablieren sowie das bestehende Angebot auszuweiten, verwies Gerd Schreiner auf leere Landeskassen und räumte ein, nach der Wahl  das Angebot „peu a peu abbauen“ und zunächst den Lehrermangel  kompensieren zu wollen. Selbst David Dietz von der FDP ließ diese finanziellen Argumente Schreiners nicht gelten und betonte wie alle anderen, dass bei der Bildung nicht gespart werden dürfe.

Auch der Vorschlag des CDU-Politikers, dass Eltern sich um die Spracherziehung ihrer Kinder kümmern müssten, zeigt sich angesichts der sozialen Benachteiligung vieler Familien mit Migrationshintergrund und den Schwierigkeiten, denen sie ohnehin beim Integrationsprozess begegnen, als wenig realitätsnah. 

Die Präsentation zum Vortrag von Frau Aazami-Gilan können Sie hier als PDF-Dokument (112 KB) herunterladen.

Eine entsprechende Pressemitteilung der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ finden Sie unter „Pressespiegel“.

 

Einführungsseminar: Entwicklung interkultureller Kompetenzen

Auch im kommenden Sommersemester bietet INBI wieder im Rahmen des Weiterbildungsstudiums EUROMIR an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Einführungsseminar zum Thema "Entwicklung interkultureller Kompetenzen" an.

Das Seminar findet am 06. und 07.06 2011 statt.

Informationen zum Inhalt, Teilnahmebedingungen sowie Anmeldungsmodalitäten des Seminars finden Sie hier als pdf-Dokument.

Weitere Informationen zu EUROMIR erhalten Sie hier.

 

Zielvereinbarung „Für ein Miteinander ohne Vorbehalte“ unterzeichnet

Innenminister Karl Peter Bruch, Sozialstaatssekretär Christoph Habermann, Maria Weber, Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, und der Vorsitzende der Ar-beitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz (AGARP), Vito Contento, haben die Zielvereinbarung „Für ein Miteinander ohne Vorbehalte“ unterzeichnet. Sie ist ein weiterer Baustein zur Verwirklichung des Integrationskonzeptes des Landes Rheinland-Pfalz „Verschiedene Kulturen - Leben gemeinsam gestalten“. „Diese Vereinbarung ist Grundlage für einen vorbehaltlosen und dauerhaften Dialog zwischen den örtlichen Beiräten für Migration und Integration und den Polizeidienststellen in Rheinland-Pfalz“, sagten Bruch und Habermann.

Geplant ist beispielsweise eine stärkere Beteiligung der örtlichen Beiräte für Migration und Integration an der Arbeit kriminalpräventiver Gremien. Auch sollen gezielt Migrantinnen und Migranten für den Polizeidienst gewonnen und das bestehende Personal mit Trainings zu interkulturellen Kompetenzen oder kulturkundlichen Fortbildungen weiterqualifiziert werden.

"Ich begrüße die Zielvereinbarung sehr, denn sie stärkt zum einen den gesellschaftlichen Dialog, zum anderen schließt sie in diesem Dialog die Betroffenen mit ein. Beides sind wichtige Bausteine für die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten an allen Bereichen des gesellschaftspolitischen Lebens", so Maria Weber, die Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration.

Auch Vito Contento verwies auf den Vorbildcharakter und den hohen gegenseitigen Nutzen der nun beschlossenen Zusammenarbeit. „Wir möchten auch weiterhin unseren Beitrag dazu leisten, dass die Umsetzung des Integrationskonzeptes weiter erfolgreich verläuft und der sehr gute Kontakt auf den Ebenen des Landes und der Kommunen weiter intensiviert wird.“

Die Unterzeichnung der Vereinbarung fand in den Räumlichkeiten des Iranischen Elternvereins/Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) statt. Die Gastgeber freuten sich über diesen Anlass und begrüßten das Engagement aller Beteiligten. Peimaneh Nemazi-Lofink nannte die interkulturelle Öffnung der Polizei vorbildlich; wünschenswert sei eine Öffnung in allen Bereichen der Gesellschaft, besonders auch in Wirtschaft und Verwaltung. Ein Migrationshintergrund dürfe nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung und Chance gesehen werden. Auch begrüßte sie die Reformierung der Beiräte für Migration und Integration sowie das Engagement insbesondere von Sozialministerin Frau Dreyer und auch Frau Weber bei der Entwicklung des Integrationskonzeptes.

Weitere Informationen zur „Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz“ erhalten Sie hier.

 

(externer Link zu youtube.com)

Projekt „Brücken bauen, Integration stärken (BIS)“ wird auf gutenberg.tv vorgestellt

Die ehemalige BIS-Teilnehmerin Frau Liebhardt und Herr Ruf (ZWW) erläutern in einem Interview auf gutenberg.tv  das Austauschprojekt BIS.

Das Projekt wird von INBI in Kooperation mit dem „Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)“ an der Universität Mainz durchgeführt.

Für die nächsten Praktika in der Türkei können sich ab sofort Interessent/innen bewerben! Partner vor Ort ist das mehrfach ausgezeichnete Hotel „Adam & Eve“ in Belek.

Mit freundlicher Genehmigung von gutenberg.tv (www.gutenberg.tv).

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Grünen-Politiker informieren sich bei INBI über Integrationsprojekte

Bei einem Besuch im INBI informierten sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion, Josef Winkler, Daniel Köbler, Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen zur Landtagswahl, Dr. Rahim Schmidt, Direktkandidat für den Wahlkreis Mainz II, sowie der Vorstandssprecher der Grünen Mainz Giuseppe Lipani über unsere Integrationsprojekte.

Beim Austausch über die Themen Bildung und Integration zeigten sich große Übereinstimmungen in fast allen Bereichen, bspw. bei der Förderung des muttersprachlichen Unterrichts oder der notwendigen interkulturellen Öffnung in allen gesellschaftlichen Bereichen, besonders der Verwaltung. 
Darüber hinaus begrüßt INBI den Vorstoß für eine institutionelle Förderung im Integrationsbereich.

Vor dem Hintergrund, dass 20 % der Bevölkerung Migrationshintergrund haben und an vielen Schulen der Anteil der Schüler/innen mit Migrationshintergrund über 50 % liegt, forderte die Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink, die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrer zu verbessern und um den Schwerpunkt „interkulturelle Kompetenz“ zu erweitern.
Schließlich verwies das INBI-Team  darauf, dass Bildung eine wichtige Säule auf dem Weg zur Integration ist und betonte wie wichtig weitere Investitionen in das Bildungssystem sind.

Entsprechende Presseartikel finden Sie hier.

 

INBI und die Stadt Worms schließen Kooperationsvereinbarung zur Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung von Migrantenbetrieben

Mit einer Kooperationsvereinbarung haben INBI und die Stadt
Worms eine Partnerschaft besiegelt, um im Rahmen des Landesprojektes “Begleitung in Ausbildung (BiA)“ Migrantenbetriebe bei der Schaffung neuer oder zusätzlicher Ausbildungsplätze zu unterstützen.

Das Projekt geht auf Initiative von Doris Bartelemes, Leiterin der Abteilung „Arbeit“ im „Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF)“ zurück und konnte bereits in seiner Anfangsphase in Ludwigshafen sehr gute Ergebnisse erzielen.

Oberbürgermeister Michael Kissel und Peimaneh Nemazi-Lofink, Leiterin des INBI, unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung in Anwesenheit der Presse im Wormser Rathaus (Foto: vorne von rechts nach links). Ebenfalls anwesend waren die Integrationsbeauftragte Sabine Müller, Projektmitarbeiter Christoph Feick, die Integrationsbeauftragte Elisabeth Gransche  und der Wormser Beschäftigungsentwickler Daniel Scheirich (Foto: hinten von rechts nach links)

„Wir freuen uns sehr über das Engagement der Stadt Worms und sind der
Überzeugung, durch die Zusammenarbeit noch besser Betriebe erreichen
zu können. Über die konkrete Unterstützung hinaus, wollen wir vor allem
eine nachhaltige Wirkung erzielen und Potenziale aufzeigen, die ein
wichtiger Faktor für die Wirtschaft sind und bislang viel zu wenig genutzt
werden“, so Peimaneh Nemazi-Lofink, Leiterin des INBI.

Auf institutioneller Ebene wird die Kooperationsvereinbarung von Seiten
der Stadt durch die Beauftragte für Migration und Integration, Sabine
Müller, und Beschäftigungsentwickler Daniel Scheirich in Zusammenarbeit
mit INBI umgesetzt, insbesondere durch gemeinsame Veranstaltungen und eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit.

Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Entsprechende Presseartikel finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Projekt BiA erhalten Sie hier.

 

R.König (A&L), D.Hormel (A&L), F.Albino (Teilnehmer), C.Feick (INBI), P.Nemazi-Lofink (INBI) (v. links n. rechts)
Alle Nominierten

Projekt GOAL bei der Preisverleihung „Initiative für Integration“ nominiert

Am 19. Januar 2011 fand in der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH Mainz die Preisverleihung der „Initiative für Integration“ des Jugendradiosenders bigFM statt, durch die Vereine, Initiativen und Einzelpersonen für ihr außerordentliches Engagement in den Bereichen Integration und interkulturelle Bildung geehrt wurden. Dabei standen Projekte, die das vorurteilsfreie Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund fördern, im Vordergrund. Das Projekt „GOAL – Gemeinsam organisieren wir Ausbildung und Lernen“ von INBI und ARBEIT&LEBEN war hier aus über 120 Bewerbern für die Preisverleihung nominiert.

Weitere Informationen zu der Initiative und den Preisträgern erhalten Sie hier.

Die Anerkennungsurkunde finden Sie hier.

 

Fachtagung: Migration als gesundheitliche Ressource

Am 24. November 2010 fand im Mainfeld Raum für Kultur in Frankfurt die Fachtagung „Migration als gesundheitliche Ressource" statt. Die Tagung wurde in Form der Open Space Methode veranstaltet. In diesem Rahmen hielten die INBI-Mitarbeiterinnen Donya Aazami-Gilan, Stefanie Miller und Isabel Stipp zu Beginn der Veranstaltung einen thesenartigen Kurzvortrag zum Thema „Menschen mit Migrationshintergrund-eine heterogene Gruppe". Schwerpunkt des Vortrags war zum einen die Heterogenität und Potentiale von Migranten sowie deren Benachteiligung während der Schullaufbahn und auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Im weiteren Verlauf der Tagung standen die INBI- Mitarbeiterinnen den Teilnehmern der Tagung als Expertinnen zur Verfügung.

Das Manuskript zum Vortrag der INBI-Mitarbeiterinnen können Sie hier downloaden: "Menschen mit Migrationshintergrund - eine heterogene Gruppe" (PDF, 48KB)

 

Der neue Geschäftsfüher der Agentur für Arbeit Mainz, Jürgen Czupalla, besucht das INBI

Beim Besuch des neuen Geschäftsführers der Agentur für Arbeit Mainz, Jürgen Czupalla, im INBI freute sich Frau Nemazi-Lofink über das große Interesse am Thema Migration und Integration sowie den frischen Wind, der mit der Berufung Herrn Czupallas nun die Förderlandschaft in Mainz belebt.

Thema des Treffens war u.a. die enge Zusammenarbeit zwischen INBI und der Agentur. Hierzu bemerkte Herr Czupalla: „Menschen mit Migrationshintergrund haben einen besonderen Unterstützungsbedarf. Für eine berufliche Integration ist deshalb die Zusammenarbeit von Agentur für Arbeit und Argen mit den regionalen Bildungsträgern und Unterstützungsorganisationen für Migranten zwingend erforderlich".

 

INBI zu Besuch beim türkischen Konsul

Zu einem Antrittsbesuch beim neuen türkischen Konsul in Mainz, Herrn Aslan Alper Yüksel, befand sich Frau Nemazi-Lofink für INBI, im türkischen Generalkonsulat. Das Treffen diente dem gegenseitigen Kennenlernen und wurde von beiden Seiten im Anschluss als sehr erfreulich und informativ bezeichnet. Herrn Yüksel wurden die Projekte „Brücken bauen, Integration stärken" und „Begleitung in Ausbildung" näher vorgestellt. Insbesondere dieses Projekt, welches ausbildungswillige Migrantenbetriebe unterstützt wurde von Herrn Yüksel sehr begrüßt. Die Integrationspolitik, insbesondere die Integration seiner Landsleute sei eines seiner großen Anliegen während seiner Amtszeit in Mainz. Er bekundete seine Bereitschaft, die Projekte zu unterstützen.

 

Mainzer Bildungs- und Arbeitsmarktexperten besuchen Istanbul

Im Rahmen des Projektes „BIS - Brücken bauen, Integration stärken" besuchten u.a. Mitarbeiter/innen der Stadt Mainz, des Job-Centers für Arbeitsmarktintegration, der SPAZ gGmbH, der Katholischen Fachhochschule und des Evangelischen Dekanats die türkische Metropole Istanbul. Ziel der Reise war der informative Austausch zu Herausforderungen des Bildungs- und Schulsystems sowie der Arbeitsmarktintegration. Besucht wurden dafür u.a. die Aydin Universität, der Direktor des Bildungsministeriums Dr. Muammer Yildiz (Bild rechts unten) , der stellvertretende Gouverneur Harun Kaya, der Leiter des Istanbuler Job-Centers Muammer Coskun (Bild rechts oben) sowie ein mittelständisches Unternehmen.

Neben dem Austausch von Expert/innen umfasst das Projekt auch die Vermittlung von Auslandspraktika in England oder der Türkei für junge benachteiligte Arbeitssuchenden. Hierdurch werden Berufserfahrungen im Ausland gesammelt sowie Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen erweitert. Für die nächste Runde von Auslandspraktika können sich Interessent/innen ab sofort bei INBI bewerben.

 

Klaus Hafner (rote Jacke) moderiert
Jugendliche aus INBI-Projekten mit Christoph Feick (ganz r.)

3. Mainzer U25 Vernetzungslauf zu Besuch beim INBI

Die jährlich wechselnde Route des Mainzer U25 Vernetzungslauf führte Läufer und Organisatoren dieses Mal auch vor die Räume von INBI. Klaus Hafner, Stadionsprecher von Mainz 05 und Schirmherr dieser Aktion, stellte im Dialog mit einem INBI-Mitarbeiter das Institut und seine Arbeit vor.

Es wurde erörtert, dass ganz allgemein ein umfassender Überblick bezüglich der Möglichkeiten und Projekte zur Unterstützung junger Menschen am Übergang von Schule in Ausbildung oder in einen Beruf fehlt.

Der Vernetzungslauf soll in diesem Zusammenhang auch als Informationsmaßnahme für die Verbesserung des Informationsflusses sorgen.

 

Interkulturelles Fest in Mainz

Im Rahmen der Interkulturellen Woche in Mainz präsentiert sich das „Institut zur Förderung von Bildung und Integration" (INBI) mit einem Stand auf dem Interkulturellen Fest auf dem Mainzer Marktplatz.


Viele wichtige Akteure rund um Migration und Integration zeigten Präsenz und standen als
Ansprechpartner zur Verfügung. Darunter zum Beispiel der Oberbürgermeister, der Geschäftsführer wie auch der Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration sowie der türkische Generalkonsul aus Mainz.


Veranstalter und Akteure sind sich einige, dass es auch dieses Jahr wieder ein gelungenes Miteinander und eine gute Möglichkeit zur Vernetzung war.

 

 

EUROMIR-Veranstaltung: Entwicklung interkultureller Kompetenzen: Vertiefung

[...] to what degree is it actually possible, for an expert from one culture to communicate with, to get through to, persons of another culture? (Gardner 1962: 241)

Die Begabung, erfolgreich mit Menschen, die über andere kulturelle Hintergründe verfügen, zu interagieren, wobei die Effektivität auf beiden Seiten als solche empfunden werden sollte, wird mit interkultureller Kompetenz beschrieben. Bedeutsam sind dabei die emotionale Kompetenz und die interkulturelle Sensibilität, die es uns erlauben, die Konzepte der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens und Handelns der Fremdkultur bei unserem Handeln zu beachten. Die eigenen Erfahrungen der interkulturell sensiblen Person werden in diesem Moment zurückgestellt und es besteht die Bereitwilligkeit Stereotype und Verblendungen zu widerrufen und Neues zu erlernen. Eine vertiefte Sensibilisierung für dieses Konzept wurde im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung „Vertiefung interkultureller Kompetenzen" (EUROMIR) initiiert. Hierbei wurde ein integrativer Arbeitsansatz gewählt: sowohl kulturspezifische als auch kulturübergreifende Elemente wurden in die Vermittlung fachlichen Wissens und der Bereitstellung von Erfahrungs- bzw. Interaktionssituationen (bspw. Rollenspiele), in denen (fiktive) interkulturelle Begegnungen inszeniert wurden, integriert.

 

Institutsleiterin Nemazi-Lofink (r.) mit Teilnehmerin
Dr. Beate Hörr (r.) vom ZWW der Uni Mainz mit Teilnehmerin

BIS - England-Praktikant/innen erhalten Teilnahmezertifikat

Nach erfolgreich absolvierten Praktika in England und anschließenden Kompetenz-Seminaren erhalten die Teilnehmer/innen des ersten England-Austauschs ihre Zertifikate.

Nicht nur die Sprachkompetenz wurde im Rahmen dieses transnationalen Projekts gefördert: Bewusst erweiterte Sozialkompetenz - speziell die interkulturelle Kompetenz - war ebenso fester Bestandteil des Projekts wie auch Trainings rund um Bewerbermarketing und Projektmanagement.

Aktuell wird der Herbst-Austausch mit der Türkei vorbereitet. Bewerbungen richten Sie bitte an uns oder an das ZWW der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nähere Informationen zum BIS-Projekt finden Sie hier.

 

 

Institutsleiterin Nemazi-Lofink erhält Ehrenmedaille
Zu Besuch im MASGFF

BIS - Türkische Arbeitsmarktexperten zu Besuch bei INBI

Im Rahmen des transnationalen Austauschprojekts BIS werden nicht nur Auslandspraktika für junge Menschen ermöglicht. Ein wichtiger Bestandteil von BIS ist der regelmäßige Austausch von Methoden und Erfahrungen auf Expertenebene.

Zwei Akteure der türkischen Arbeitsmarktpolitik besuchten Mainz und wurden bei INBI begrüßt, um nach und nach die wichtigsten Stationen unserer regionalen Integrations-Organisationen anzulaufen.

Auf den Besuch der türkischen Experten in Mainz folgte im Juni ein Besuch englischer Experten, und in wenigen Monaten findet der Besuch unserer regionalen Akteure in der Türkei statt.

 

Teilnehmer/-innen und Pat/-innen
Dipl. Psych. Donya Aazami Gilan (links im Bild) mit Patinnen

INBI stellt die TAKE IT Paten vor

Am 9. Juni 2010 präsentieren sich Patenschafts- und Mentoringprojekte, Patinnen, Paten und durch das Projekt geförderte Jugendliche der Öffentlichkeit und zeigen, wie sie und unsere Gesellschaft insgesamt von dieser weitgehend ehrenamtlichen Arbeit profitieren.

In diesem Rahmen stellt INBI in der Aula der Alten Mensa auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz das Projekt TAKE IT vor. Speziell die Paten des Projekts - Jugendliche und junge Erwachsene, die in ihrer Ausbildung schon weit fortgeschritten sind, oder diese bereits abgeschlossen haben - stellen in diesem Forum ihre Tätigkeiten vor.
Auch auf Seiten der Paten wurden durch diese ehrenamtliche Arbeit viele Kompetenzen generiert und verfeinert. Dipl. Psych. Donya Aazami Gilan lädt an dieser Stelle auch gerne alle Interessierten dazu ein, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Ein weiteres Thema dieser Veranstaltung ist die gesellschaftliche Relevanz des Themas „Ehrenamt" für die Strukturen unseres sozialen Miteinanders.

Der Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt" ist eine Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer. Er findet dezentral an vielen verschiedenen Orten deutschlandweit beispielsweise in Bibliotheken, Schulen, Kindergärten oder Kindertagesstätten statt.

Euromir - Entwicklung interkultureller Kompetenzen: Vertiefung (T5)

Am 27. und 28. September findet in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein vertiefendes Euromir-Seminar statt. Anmeldeschluss für diese Veranstaltung ist der 06. September 2010. Alle Informationen sowie die Tagesordnung finden sich hier als PDF-Dokument zum Download.

Die Euromir-Webseite der Universität mit weitergehenden Informationen ist hier verlinkt.

 

Das INBI-Team gratuliert der Bäckerei Nolda

INBI gratuliert der Konditorei Nolda zum Preis für vorbildliches interkulturelles Miteinander

Die Konditorei hebt sich gerade durch das weltoffene Personalmanagement und den mustergültigen Umgang mit kultureller Vielfalt von vielen anderen Betrieben ab.

Seit einigen Jahren schon sind das INBI und die Konditorei Partner, wenn es darum geht, Jugendlichen eine Orientierung oder eine Ausbildung zu verschaffen.

Wir bedanken uns für diese Zusammenarbeit und gratulieren herzlichst zu diesem wohlverdienten Preis!

Expertenaustausch in Großbritannien

Mai 2010 - Sieben Akteure aus Bereichen der Berufsbildung, der Arbeitsmarkt- und Migrantenintegration sammelten auf einer Bildungsreise in der Region um Birmingham/England Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Pendants nördlich des Ärmelkanals.

Auf dem Programm standen unter anderem Besuche bei der Chamber of Commerce, dem Malvern Hills Science Park oder auch bei großen Unternehmen wie Dytecna. Es wurde vielerorts ein durchaus tiefer Einblick in die Abläufe rund um Berufsintegration und Ausbildung gewährt.

Diese Reise fand im Rahmen des Projekts BIS ("Brücken bauen, Integration stärken") statt, welches neben Auslandspraktika für Berufs- und Hochschulabsolventen auch einen Wissenstransfer zwischen den Institutionen rund um Ausbildung und Arbeitsmarkt mit einem klaren Schwerpunkt auf Integrationsmechanismen für Migrant/innen zum Inhalt hat.

Nach den durchweg positiven Resümées dieser 4-tägigen Reise wird mit großer Spannung der erste Besuch türkischer Arbeitsmarktakteure in Mainz erwartet.

Für die zweite Austauschrunde - im Herbst 2010 in die Türkei - sind sowohl auf Experten- als auch auf Teilnehmerseite noch Plätze zu vergeben.

Norouz Fest 2010 in Mainz

Am 20. März 2010 wurde gemeinsam mit Ministerpräsident Kurt Beck, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, das Norouz-Fest im Kurfürstlichen Schloss in Mainz gefeiert.


Unter den ca. 800 Gästen verschiedenster gesellschaftlichen Gruppen und Nationalitäten und vielen Vertretern aus Politik, Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden waren u. a. auch Herr Ministerpräsident Kurt Beck, die Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Frau Maria Weber sowie Herr Dieter Klöckner, Vorsitzender der Enquetekommission „Integration und Migration in Rheinland- Pfalz", der Bundestagsabgeordnete Herr Michael Hartmann, Herr Dr. Schneider, Frau Tabea Rößner und Herr Daniel Köbler anwesend.


Herr Ministerpräsident Kurt Beck sowie Frau Maria Weber richteten Grußworte an die Gäste. Kurzweilige Vorträge brachten den Gästen Geschichte und Bräuche des Festes näher. Durch den Abend führte die WDR-Journalistin Golineh Atai. Ein buntes kulturelles Programm - u.a. mit den Tanzgruppen „Monira" und „Gökkusagi Sanat Atölyesi Halk Oyunlari", den Kindertanzgruppen „Sheydas Sterne" und "Golhaye Bahari", dem Musikensemble Shalmun, der Band „Projekt Leuchtfeuer" und weiteren Künstlern - machte das Fest zu einem wunderschönen Erlebnis für große und kleine Gäste.


Als Veranstalter traten der Iranische Elternverein, der passenderweise in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert und während dieser Zeit nicht nur zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, sondern auch muttersprachlichen Unterricht an Mainzer Schulen durchführte, sowie das Komitee Norouz-Fest auf.


Gäste und Veranstalter waren sich einig, dass dieser Abend ein wichtiger und sehr gelungener Beitrag zur Förderung des interkulturellen Miteinanders in Mainz und Rheinland-Pfalz war.

Projekt "Ausbildungsraben" läuft aus

Das Projekt "Ausbildungsraben" ist zum Jahresende 2009 ausgelaufen. Das im Mai 2007 gestartete Projekt hatte zum Ziel, neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Statt der avisierten 15 wurden sogar 25 Ausbildungsplätze in 21 Betrieben geschaffen. Dieser überaus erfolgreiche Abschluss lässt hoffen, dass dieses Projekt als Modell für weitere Maßnahmen dieser Art Bestand hat.

Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie hier.

B.I.S. – „Brücken bauen, Integration stärken“ geht in die 2. Phase

Bei dem Projekt BIS geht es darum, junge Erwachsene mit abgeschlossener Ausbildung oder abgeschlossenem Studium in 8-10wöchige Praktika im europäischen Ausland zu schicken. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Berufserfahrungen im Ausland sowie die Stärkung interkultureller Kompetenzen.


Die Vorbereitungen inklusive der Aktivierung transnationaler Kooperationspartner sind jetzt abgeschlossen, und die ersten Teilnehmer/innen werden in den nächsten Wochen in Sprachkursen und anderen Trainingsmaßnahmen auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet. Interessierte können sich gerne bei INBI oder dem ZWW der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bewerben.

Mehr Informationen zu dem Projekt finden sich hier...

Das Projekt TAKE IT wird am runden Tisch „Jugend in Arbeit“ vorgestellt

Die Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit im Landkreis Mainz-Bingen ist ein erklärtes Ziel des regionalen runden Tisches „Jugend in Arbeit“.
INBI-Mitarbeiterin Donya Gilan informierte über ihr Projekt „Toleranz, Ausbildung, Kompetenz und Engagement im Team“ (TAKE IT). Die Maßnahme beinhaltet die Qualifizierung, Unterstützung und Aktivierung von Jugendlichen, insbesondere mit Migrationshintergrund, an der Schnittstelle vom Übergang der Schule in den Beruf. Detailliertere Informationen zum Projekt finden sich hier…
Nach dem Informationsblock nutzen die Teilnehmer/innen die Möglichkeit zum konstruktiven Erfahrungsaustausch und zum Etablieren von Netzwerken für eine künftige Zusammenarbeit.

Mehr Informationen zu dem Projekt finden sich hier...

Im Rahmen der Steuerungsgruppe ÜSB stellt INBI das Projekt MOSAIK vor

Peimaneh Nemazi-Lofink und Julia Bier von INBI präsentieren im Rathaus Mainz ein Projekt zur Steigerung der Ausbildungsfähigkeit und –Quote bei Jugendlichen aus der Region.
MOSAIK „Neue Wege in Ausbildung“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „JOBSTARTER CONNECT“ durchgeführt und ist eine Ergänzung zu dem BMBF-Programm „Perspektive Berufsabschluss“.

Mehr Informationen zu dem Projekt finden sich hier...

Neues Projekt seit Sommer 2009: Sofortmaßnahme

In die Sofortmaßnahme vermittelt das Job-Center für Arbeitsmarktintegration Mainz junge Arbeitslose unter 25 Jahren zur Unterstützung und Betreuung durch INBI. Neben Bestandsaufnahme und Beratung sind vor allem das Bewerbungstraining und die schnelle Vermittlung in Praktika gute Hilfsmittel für den Eintritt/Wiedereintritt in den ersten Arbeitsmarkt.

Ministerpräsident Beck zu Besuch in Ludwigshafen

Ministerpräsident Kurt Beck besucht das Institut für Integration durch Ausbildung (IDA) in Ludwigshafen.

Inhalt des Besuchs war die Würdigung des gemeinsamen Projekts von INBI und IDA zur Unterstützung von sozial benachteiligten Jugendlichen - vorrangig Migranten. Ziel dieses Projekts ist die Vermittlung dieser Jugendlichen in Ausbildungsstellen und weiterhin auch die Unterstützung der Teilnehmer/-innen und Betriebe im Verlauf der Ausbildung.

Im Bereich Presse finden sich hierzu entsprechende Artikel.

Die Hauptaufgabe der beiden Projektpartner ist es, Betriebe von Inhaber/innen mit türkischem Migrationshintergrund im Raum Ludwigshafen bei der Bereitstellung von neuen oder zusätzlichen Ausbildungsplätzen unterstützt werden. Insbesondere geht es darum, Motivationshemmnisse und Schwierigkeiten bei der Anerkennung der Ausbildungseignung zu beseitigen. Dadurch sollen die betreffenden Betriebe in das duale Ausbildungssystem integriert werden und bisher unversorgte Lehrstellenbewerber/innen – sowohl Jugendliche mit Migrationshintergrund, als auch deutsche Jugendliche – eine Chance auf eine Ausbildungsstelle erhalten. 

Aufgebaut wird einerseits auf den bereits vorhandenen guten Kontakten zwischen dem Projektträger IdA und ansässigen türkischen Betrieben und andererseits auf den Erfahrungen, die INBI im Projekt „A.I.B. – Ausbildung und Integration – Betriebe mit Inhaber/innen ausländischer Herkunft bilden aus!“ gesammelt hat.

INBI ist Aktionspartner bei "Vielfalt bewegt"

Seit Ende 2008 ist INBI Mitglied in der Aktionspartnerschaft "Vorsprung durch Vielfalt", die im Rahmen der Initiative "Vielfalt bewegt" ins Leben gerufen wurde.

Die Initiative rückt die Möglichkeiten und Chancen ins Blickfeld, die aus der Berücksichtigung der Fähigkeiten, Erfahrungen und Bedarfe von Menschen mit Migrationshintegrund resultieren. Die Zahl von Betrieben, Kommunalverwaltungen und anderen Organisationen in Rheinland-Pfalz und anderswo, die erkennen und konkret erfahren, welche positiven Wirkungen sich aus der existierenden Heterogenität ergeben, nimmt stetig zu. An diesen Beispielen möchte die Initiative deutlich machen, was durch Vielfalt "bewegt" werden kann und dadurch weitere Betriebe, Verwaltungen und Organisationen zu einer stärkeren Berücksichtigung von Vielfalt im Rahmen ihrer Personal- und Unternehmenspolitik anregen.

Im Rahmen der Aktionspartnerschaft möchte INBI seine Erfahrungen mit anderen Akteuren teilen und durch Vernetzung die Maßnahmen bei der beruflichen Integration von Migrantinnen weiter entwickeln. "Hinsichtlich der Herausforderungen, denen die Gesellschaft auf dem Arbeitsmarkt und bei der Integration gegenübersteht, ist eine Bündelung der Kräfte und eine Nutzung des Potentials von Menschen mit Migrationshintergrund , ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen unumgänglich", so die Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink.

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Einführungsseminar "Entwicklung interkultureller Kompetenzen"


Abermals bietet das INBI im Rahmen des Weiterbildungsstudiums EUROMIR ein Einführungsseminar zum Thema "Entwicklung interkultureller Kompetenzen" an.

Das Seminar fand an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt.

Informationen zum Inhalt und Ablauf des Seminars finden Sie hier als pdf-Dokument.

Informationen zu EUROMIR und zur Seminaranmeldung finden Sie auf den Seiten des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung.

 

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EUROMIR-Seminar "Entwicklung interkultureller Kompetenzen: Vertiefung"


Im Rahmen des Weiterbildungsstudiums "Europäische Migration" des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet INBI das Vertiefungsseminar "Entwicklung interkultureller Kompetenzen" an.

Ausführliche Informationen zum Inhalt des Seminars sowie den Anmeldungsbogen können sie hier als .pdf-Dokument herunterladen.

Weiterführende Informationen zu EUROMIR und dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung finden Sie hier.

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Qualitätssiegel für Bildungsangebote bei INBI

Die Arbeit hat sich gelohnt: nach etwas mehr als einem Jahr Vorbereitung erhielt INBI am 02.06.2008 das Gütesiegel „LQW – Lernorientierte Qualität in der Weiterbildung“ des Unternehmens ArtSet. Das Qualitätssiegel verdeutlicht einerseits die guten Leistungen in der Arbeit des Bildungsträgers und ermöglicht gleichzeitig eine fortlaufende Verbesserung der Einrichtung.
„Die Zertifizierung des Qualitätsmanagements wird in Zukunft immer wichtiger, vor allem auch wenn es um die Vergabe öffentlicher Aufträge geht“, betonte die Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink.
Nachdem in der Vorbereitungsphase insgesamt 11 Qualitätsbereiche wie Controlling, Führung, Infrastruktur, Lehr-Lern-Prozesse oder Kundenkommunikation von den INBI-Mitarbeiter/-innen erarbeitet wurden, fand unter der Moderation der ArtSet-Prüfer der so genannte Abschlussworkshop statt. Hier wurden zukünftige Entwicklungsziele festgelegt, für deren Umsetzung das Institut nun vier Jahre Zeit hat. Wenn alles klappt, wird dann das Zertifikat erneuert.

Weitere Informationen zu „LQW – Lernorientierte Qualität in der Weiterbildung“ erhalten Sie hier.

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INBI erhält Auszeichnung im Rahmen der Kampagne „Vielfalt als Chance“

INBI wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration für sein besonderes Engagement für kulturelle Vielfalt in der Ausbildung ausgezeichnet. Im Urkundentext heißt es:
„Im Rahmen des Wettbewerbs der Kampagne ‚Vielfalt als Chance’ hat das Institut zur Förderung von Bildung und Integration besonderes Engagement für die kulturelle Vielfalt in Deutschland gezeigt. Es erhöht die Teilhabechancen von Jugendlichen aus Zuwanderfamilien in der Ausbildung. Mit seinen Konzepten und Maßnahmen hierzu gehört es zu den besten Teilnehmern des bundesweiten Wettbewerbs.“

Weiter Informationen zur Kampagne „Vielfalt als Chance“ erhalten Sie hier.

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Informationsveranstaltung in Ludwigshafen

Seit Mitte Juli 2007 unterstützen die beiden Projektträger INBI und IDA ausbildungswillige türkische Betriebe in Ludwigshafen und Umgebung bei der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze.
Um Betriebe noch besser unterstützen und nachhaltig in das Ausbildungssystem zu integrieren, konnte das "Dienstleistungszentrum Handwerk" in Ludwigshafen für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Betriebe erhalten hier eine breite, praxisorientierte Palette von Leistungen und ein effizientes Betreuungsangebot.

Für bereits ausbildende und interessierte Betriebe fand im Vortragssaal der VHS Ludwigshafen eine Informationsveranstaltung statt, bei der die beide Projektträger sowie das Dienstleistungszentrum Handwerk ihr Angebot vorstellten und sich mit den Betrieben austauschten.

Ausführliche Informationen zum Dienstleistungzentrum Handwerk in Ludwigshafen finden Sie hier.

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Auszeichnung für INBI

LeonardoFür die Durchführung des im Rahmen des Projektes "Erstausbildung zur Bürokauffrau für Migrantinnen" vorgesehenen Auslandspraktikums erhielt INBI im Frühjahr 2008 vom Programm "Leonardo da Vinci" die Auszeichnung als "Good Practice"-Projekt.

Mehr Informationen zum Projekt "Erstausbildung zur Bürokauffrau für Migrantinnen" finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Programm "Leonardo da Vinci" finden Sie hier.

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Neues Modellprojekt "Ausbildungsraben" gestartet

Seit Sommer 2007 hat INBI im Auftrag des "Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz" in rund 25 Betrieben neue oder zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Betriebe und Auszubildende werden dabei von unseren Mitarbeiter/innen in finanziellen, fachlichen oder pädagogischen Fragen betreut und begleitet.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

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INBI und der Projektpartner IdA schaffen Ausbildungsplätze in Ludwigshafen

Seit Mitte 2007 führt INBI in Ludwigshafen das Projekt "BiA - Begleitung in Ausbildung" durch. Zusammen mit dem Projektpartner IdA (link) sollen bei türkischen Betrieben neue oder zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

INBI beteiligt sich am GIRL'S DAY 2008 im Haus der Jugend in Mainz

Im Rahmen des diesjährigen Girl's Day am 24.04.2008 im Haus der Jugend in Mainz präsentiert sich INBI mit einem Stand. Mitarbeiter/innen und aktuelle Auzubildende informieren Interessierte über die Arbeit des Instituts sowie Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Generelle Information zum Girl's Day finden Sie hier.

Informationen der Stadt Mainz zum Girl's Day sowie eine Liste der Aussteller finden Sie hier.

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Ministerin Malu Dreyer lobt Ausbildungsprojekt in Ludwigshafen als beispielhaft

Im Rahmen einer Pressekonferenz, die am 18.04.2008 im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF) stattfand, hat die zuständige Ministerin Malu Dreyer das Engagement von INBI und dem Projektpartner IDA bei der Unterstützung türkischer Betriebe in Ludwigshafen als beispielhaft auch für andere Regionen bezeichnet.

Das Projekt hat zum Ziel, ausbildungswillige ausländische Betriebe, hauptsächlich mit türkischem Hintergrund, in Ludwigshafen und Umgebung bei der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze zu unterstützen und unversorgte Jugendliche zu vermitteln. Die Betriebsinhaber/innen werden sowohl in Ihrer Ausbildungsbereitschaft als auch in Ihrer Ausbildungsfähigkeit gestärkt. Zu Beginn wurde davon ausgegangen, dass im zweijährigen Projektverlauf ca. 25 neue bzw. zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen und besetzt werden können. Diese Zielvorgabe konnte nach noch nicht mal einem Jahr mit aktuell 34 neu geschaffenen Ausbildungsplätzen schon jetzt übertroffen werden!

Eine ausführliche Pressemitteilung inkl. der Auflistung der bisher erzielten Ergebnisse finden Sie hier.

Eine offizielle Mitteilung des Pressedienstes des MASGFF finden Sie hier.

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INBI beteiligt sich am 1. Mainzer U 25 Vernetzungslauf am 29.04.2008

Beim 1. Mainzer U 25 Vernetzungslauf mit dem Titel "Gemeinsam läuft's - an der Seite der Jugendlichen beim Marathon in Ausbildung und Beruf wird auch INBI am Start sein.
Bei dem Lauf, der von der Kompetenzagentur in Mainz organisiert wird, werden unterschiedliche Institutionen, die Hilfen für Jugendliche anbieten, in einem Rundkurs auf einer "sozialen Landkarte" abgelaufen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier auf den Seiten der Kompetenzagentur.

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EUROMIR-Seminar zu "Interkulturellen Kompetenzen" von INBI und ISM am 28./29.04.2008

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz konzipiert und organisiert INBI regelmäßig Tagungen und Seminare im Rahmen des Kooperationsprojektes EUROMIR (Europäische Migration).

Das nächste Seminar mit dem Titel "Entwicklung interkultureller Kompetenzen: Einführung" findet am 28. und 29.04.2008 im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz statt. Das Seminar wird unter Mitwirkung des "Instituts für sozialpädagogische Forschung Mainz" (ism e.V.) durchgeführt.

Eine ausführliche Beschreibung des Seminars finden Sie hier.

Das aktuelle Seminarprogramm finden Sie hier.

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