Willkommen!

Seien Sie herzlich willkommen auf den Internet-Seiten von INBI - des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration - in Mainz.

Sie finden hier Informationen zu uns im Allgemeinen und zu den Projekten, die wir durchführen und unterstützen im Speziellen. Die wichtigsten Informationen liegen zusätzlich in englischer und türkischer Sprache vor.

Veranstaltungsrückblick

Besuch von Bündnis 90‘/Die Grünen am 05.06.2014


Gemeinsame Positionen ausloten und Anregungen zur Integrationsarbeit austauschen – mit diesem Ziel trafen sich am 5. Juni 2014 Mitglieder der Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von Bündnis '90/Die Grünen mit VertreterInnen des INBI. Die Themen Flüchtlingspolitik, Bildung und Arbeitsmarkt standen dabei im Mittelpunkt.

Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe von höchster Bedeutung, davon sind Bündnis '90/Die Grünen und INBI gleichermaßen überzeugt. Welche Schritte notwendig sind, um die Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund noch besser zu nutzen und bestehende Diskriminierungen abzubauen, diskutierten die Beteiligten bei ihrem gemeinsamen Treffen. Daniel Köbler, Fraktionsvorsitzender der Landtags-Grünen, die stellvertretende Vorsitzende Anne Spiegel sowie Dr. Dr. Rahim Schmidt, Sprecher für Gesundheit und Forschung, waren der Einladung des INBI gefolgt. Auch Mitglieder von Organisationen wie GEW, „Save me“ sowie zweier MigrantInnenorganisationen waren bei dem Treffen vertreten.

In der Flüchtlingspolitik bewege sich schon viel in die richtige Richtung. Insbesondere bei der Aufnahme von Flüchtlingen und dem Ausbau der Sprachkurse bestehe aber noch großer Handlungsbedarf, stellte Isabell Stipp fest, die sich neben ihrer Tätigkeit im INBI bei der Flüchtlingskampagne „Save me“ engagiert. Auch die Grünen werden sich verstärkt für diese Forderungen einsetzen, betonte Anne Spiegel, die bei der Landtagsfraktion für den Bereich Flüchtlinge und Asyl zuständig ist. Eine zentrale Aufgabe bestehe zudem darin, zu einer nachhaltigen Willkommenskultur für alle Menschen mit Migrationshintergrund beizutragen. „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel“, sagte INBI-Leiterin und Integrationsbeauftragte der GEW Nemazi-Lofink. So sollten die vielfältigen Kompetenzen von MigrantInnen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich stärker in den Vordergrund gerückt werden.

Um hier zu einem Umdenken zu gelangen, müsse gerade im Bereich Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt vieles geschehen. Insbesondere brauche es eine viel stärkere Förderung von abschlussorientierten Ausbildungsmaßnahmen, so dass junge Menschen mit Migrationshintergrund auch nachhaltig qualifiziert werden. Dem schloss sich auch Daniel Köbler an: „Wir brauchen ein Sonderprogramm für die fast 18 000 jungen Erwachsenen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, die in Rheinland-Pfalz aktuell ohne Arbeit sind.“

Ein weiteres wichtiges Thema der Diskussion war der Zusammenhang von Religion und Integration. Häufig werde die Integrationsdebatte auf religiöser Ebene geführt und die Lösung von Religionsproblemen mit der Lösung von Integrationsproblemen gleichgesetzt. Dies lenke von strukturellen Problemen wie der Chancenungleichheit im Bildungssystem ab, sagte INBI-Mitarbeiterin Hasret Cincik. „Wir dürfen Individuen nicht auf ihre Religion reduzieren“, bekräftigte auch Dr. Dr. Rahim Schmidt  (Bündnis '90/Die Grünen) .

Wie beide Seiten betonten, soll der Austausch zwischen der Grünen-Fraktion und dem INBI auch in Zukunft fortgesetzt werden, um sich mit gegenseitigen Anregungen beim Einsatz für gerechte Bildungschancen und eine gute Integrationspolitik zu unterstützen.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

 


EUROMIR

Im Rahmen des Weiterbildungsstudienganges „EUROMIR“ fand am 19. und 20. Mai 2014 das Einführungsseminar zum Thema „Entwicklung Interkultureller Kompetenzen“ unter der Leitung von Bettina Rauschmayr (M.A.) und Isabel Stipp (M.A.) statt.

Ziel des Seminars war es einen ersten Einblick in das theoretische Konzept Interkultureller Kompetenz zu geben, die interkulturelle Sensibilität der Teilnehmer/innen zu erweitern. Der Fokus lag hier vor allem darauf den konstruktiven Umgang mit Vielfalt zu fördern. Mit vielen praktischen Übungen wurden die theoretischen Impulse verinnerlicht und auf die eigenen Erfahrungen im Arbeitskontext oder privaten Umfeld transferiert. Durch die Reflektion und den Austausch im Seminar konnte das eigene Verhalten oder Vorgehen in den Einrichtungen hinterfragt, neue Interpretationsmuster und Handlungsfelder entwickelt sowie die Möglichkeit des Perspektivwechsels angeregt werden.

 


Seminar  zum Thema „Diversity Management“  erfolgreich mit Polizeibeamten durchgeführt

Auch im dritten Projektjahr wurde im Rahmen eines zweitägigen Seminars für Einstellungsberater/innen und Prüfer/innen im Personalauswahldienst die Sensibilität der Zielgruppe im Umgang mit interkulturellen Situationen gefördert. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine Diversität wertschätzende und fördernde Einstellungspraxis ist hierbei interkulturelle Kompetenz. Das Seminar bot durch Übungen, Diskussionen und Gruppenarbeiten, die Möglichkeit zum Austausch von Perspektiven und des Bewusstwerdens neuer Einstellungs- und Handlungsmöglichkeiten im interkulturellen Umfeld. Besonderer Wert wurde darauf gelegt einen direkten Bezug zum Arbeitsalltag der Teilnehmer herzustellen.

 


 

„Ausbildung sichern – Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund nutzen“ – Erfolgreiche Fachtagung in Worms


Die Fachtagung wurde im Rahmen des Projekts „Begleitung in Ausbildung (BiA)“ vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) in Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungsentwickler der Stadt Worms, Herrn Scheirich, der Integrationsbeauftragten der Stadt Worms, Frau Müller sowie mit Unterstützung des Arbeitsministeriums Rheinland-Pfalz durchgeführt und war ein voller Erfolg!

Durch die Fachvorträge, u.a. von Frau Fuchs, Referentin für Migration und Arbeitsmarkt, MSAGD, Herr Waldemar Herder, Beigeordneter der Stadt Worms, Frau Fischer-Koprowski von der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland und Herr Weimer vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben erhielten die zahlreichen Besucher/Innen zunächst viele neue Informationen zu aktuellen Themen wie Mitarbeitergewinnung, Ausbildung und Vernetzung von Unternehmen mit Inhaber/innen mit Migrationshintergrund. In der anschließenden Podiumsdiskussion, an der auch die zahlreichen Besucher/innen engagiert teilnahmen, zeigte sich, dass die Themen Förderung der Ausbildungsbeteiligung, Benachteiligtenförderung und Vernetzung noch immer von höchster Aktualität sind. Peimaneh Nemazi-Lofink, Leiterin des INBI, lobte das Engagement der verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Akteure und betonte: „Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels ist es von besonderer Bedeutung, die Kompetenzen von Migrantenbetrieben und auch von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu nutzen.“

Hier gelangen Sie zu der Pressemitteilung.

 

 

Am 09.01.2014 trafen sich Vertreter von INBI  und des Landesbeirates für Migration und Integration mit  Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerin Irene Alt.


Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte bei einem Gespräch in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei dem Landesbeirat für Migration und Integration für dessen engagierte Arbeit. Die Ministerpräsidentin betonte ihre Wertschätzung für das Wirken des Beirates, das sie aus eigener Anschauung gut kenne.

Landesbeirat für Migration und Integration im Gespräch mit Ministerpräsidentin Dreyer und Ministerin Alt.

Malu Dreyer: „Besonderer Dank verdient die Tatsache, dass sich der Beirat intensiv an der Erstellung der 2013 im Ministerrat beschlossenen Fortschreibung des Integrationskonzepts beteiligt hat.“

Der 2007 eingerichtete Landesbeirat für Migration und Integration berät und unterstützt die Landesregierung in Fragen, die Migration und Integration betreffen. Dem Landesbeirat gehören 54 Mitglieder an, Vertreterinnen und Vertreter von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Migrantenorganisationen, Kommunalpolitik und Sozialpartnern sowie verschiedenen Ressorts der Landesregierung. Den Vorsitz führt Integrationsministerin Irene Alt.

Die Ministerpräsidentin kündigte an, dass das Land in diesem Jahr mit islamischen Religionsgemeinschaften die Zusammenarbeit über einen Vertrag vertiefen wolle.  Der Staatskanzlei sei es ein Anliegen, die gesellschaftliche Vielfalt auch bei den staatlichen Ehrungen zum Ausdruck zu bringen. Malu Dreyer: „Auch 2014 sind Vorschläge aus den Integrationsverbänden für staatliche Ehrungen sehr willkommen.“

In dem Treffen ging es unter anderem um die Themen Bildung, Arbeit und Ausbildungsgarantie, Versachlichung der Integrationsdebatte und Antirassismus-Arbeit sowie um die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien.

 


Shabe Yalda 2013

Am Samstag den 21.12.2013 lud die Iranische Gesellschaft für Vielfalt und Integration zum Shabe Yalda Fest ins Studihaus auf den Uni Campus Mainz ein. Ca. 180 Gäste feierten dort gemeinsam bei orientalisch-persischer Musik, vielfältigen persischen Speisen und traditionellen Tänzen die längste Nacht des Jahres.


Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

 

 

 

 

GEW veranstaltet mit der Stadt Mainz und INBI Fachtagung „Sprache und Vielfalt“

- Interkulturelle Öffnung des Bildungssystems soll gefördert werden! -

 

Bei der Fachtagung bekamen die Teilnehmer/innen Informationen und Anregungen zum konstruktiven Umgang mit Vielfalt und der positiven Bedeutung von Mehrsprachigkeit für den Lernprozess sowie die Identitätsentwicklung. Im Rahmen von Fachvorträgen von Frau Professor Tracy (Uni Mannheim) und Herrn Professor Filtzinger (IPE), Workshops und einem Podiumsgespräch fand eine angeregte Diskussion zwischen Praktiker/innen, Expert/innen und Politiker/innen über die interkulturelle Öffnung des Bildungssystems und dafür nötige Veränderungen statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Frau Peimaneh Nemazi-Lofink, Vorstandsbereich Interkulturelle Angelegenheiten der GEW und Leiterin des INBI. Gäste waren unter anderem Herr Staatssekretär Hans Beckmann (MBWWK), der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Herr Miguel Vicente der Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Mainz, Herr Carsten Mehlkopf und der Vorsitzende der GEW Herr Klaus-Peter Hammer.

 

Durchgeführt wurde die Veranstaltung von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Kooperation mit der Stadt Mainz und dem Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI).

 

 

 Hier gelangen Sie zu den Pressemitteilungen

 

 

 

 

 

Mit Unterstützung von INBI schreitet die Interkulturelle Öffnung des Polizeipräsidiums Mainz voran!

Halbzeit. Das Integrationsministerium Rheinland-Pfalz, das Polizeipräsidium Mainz und das Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) ziehen bei der Pressekonferenz des gemeinsamen Projektes „Vielfalt in der Polizei“ am 23.10.2013 eine sehr positive Zwischenbilanz. Im Rahmen der Veranstaltung betonten Frau Ministerin Irene Alt und Herr Polizeipräsident Karl-Heinz Weber den Stellenwert, der dem Thema interkulturelle Öffnung im Ministerium und dem Polizeipräsidium Mainz zugeschrieben wird und lobten die positive Wirkung, die das Projekt in der Polizei selbst, wie auch in Migrantencommunities hat.  Frau Nemazi-Lofink, Leiterin des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration stellte anschließend die konkreten Zwischenergebnisse des Projektes dar und verdeutlichte so, wie viele unterschiedliche Zielgruppen durch die Angebote angesprochen, beraten, unterstützt und sensibilisiert werden.

Hier gelangen Sie zu den Presseberichten

 

 

 

21.09.2013
„Vielfalt des Orients“ – Höhepunkt der Interkulturellen Woche!
Schon Goethe versuchte in seinem west-östlichen Divan Kulturdifferenzen nicht festzuschreiben, sondern die Begegnung zwischen Orient und Okzident im Dialog zu gestalten. Unter diesem Leitgedanken fand die Veranstaltung „Vielfalt des Orients“ im Rahmen der interkulturellen Woche, durchgeführt vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) und der Iranischen Gesellschaft für Vielfalt und Integration e.V. (IGVI), mit Unterstützung vom Integrationsministerium Rheinland-Pfalz und des Büros für Migration und Integration der Stadt Mainz statt.

Hier gelangen Sie zu den Presseberichten.

 

 

 

 

10.09.2013
„Gleiche Zugangschancen zu Bildung und Arbeit für alle“
Die Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere jedoch an Bildung und Arbeit stand im Fokus der Diskussionsrunde, die am 10.09.2013 im Ratssaal des Mainzer Rathauses vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration mit Unterstützung des Büros für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz organisiert wurde.

Hier gelangen Sie zu den Presseberichten 

 

 

 

Willkommenskultur statt Vorurteile: Flüchtlinge brauchen unsere Unterstützung

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz, der Beirat für Migration und Integration der Stadt Mainz, die Iranische Gesellschaft für Vielfalt und Integration e.V., sowie INBI – Institut zur Förderung von Bildung und Integration haben zusammen am 13.08.2013  eine Pressemitteilung herausgegeben um auf die aktuelle Flüchtlingssituation aufmerksam zu machen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier als Download 

 

 

 

Interkultureller Dialog  im Rahmen des Projektes „Vielfalt in der Polizei – ViP“

Im Rahmen der Mainzer Sicherheitstage, lud das Polizeipräsidium Mainz in Kooperation mit der Stadt Mainz und dem Polizeipräsidium Westhessen am Dienstag den 14. Mai 2013 zu der Veranstaltung „Interkultureller Austausch – Gemeinsam für Sicherheit“, in den Frankfurter Hof ein. Das INBI war bei der Veranstaltung gemeinsam mit den Einstellungsberater/innen der beiden Polizeipräsidien mit einem Infostand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Foyer des Frankfurter Hofes vertreten. Hier konnten sich Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren über das Projekt ViP, sowie die Möglichkeiten einer Ausbildung bei der Polizei informieren. Die Leiterin des INBI, Frau Peimaneh Nemazi-Lofink diskutierte mit einer Gastdelegation aus der Türkei sowie weiteren Akteuren und Polizeibeamt/innen im Rahmen einer Podiumsdiskussion über das Thema Sicherheit.

 

 

Seminar „Diversity Management“ für Polizist/innen im Rahmen des Projektes „Vielfalt in der Polizei“ ging in die zweite Runde


Um die interkulturelle Öffnung des Polizeipräsidiums Mainz voranzutreiben, fand am 15. und 16. April das Seminar „Diversity Management“ statt. Ziel des Seminares war es, den Umgang mit kultureller Vielfalt und Heterogenität zu fördern. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine bürgernahe Polizeiarbeit ist hierbei interkulturelle Kompetenz. Das Seminar bot durch Übungen,  Diskussionen und Gruppenarbeiten, die Möglichkeit zum Austausch von Perspektiven und des Bewusstwerdens neuer Einstellungs- und Handlungsmöglichkeiten im interkulturellen Umfeld.

 

 


EUROMIR

Im Rahmen des Weiterbildungsstudienganges „EUROMIR“ fand am 06. und 07. März 2013 ein Einführungsseminar zum Thema „Entwicklung Interkultureller Kompetenzen“ unter der Leitung von Dipl. Psych. Donya A. Gilan und Hüseyin Haydaroglu statt.


Das Seminar sprach all jene an, die im sozialen Dienstleistungsbereich tätig sind und deren Alltag durch Diversität geprägt ist. Das Ziel war die interkulturelle Sensibilität der Teilnehmer/innen zu erweitern und dadurch einen konstruktiven Umgang mit Vielfalt zu fördern.


Ein  Methodenmix aus theoretischen Impulsen, Rollenspielen, Gruppendiskussionen und interaktiven Übungen regte die Auseinandersetzung mit dem Thema auf unterschiedlichen Ebenen an. Mittels erlebnispädagogischer Übungen konnten die Teilnehmer/innen zum Perspektivenwechsel und zur Hinterfragung ihrer Denk- und Handlungsmuster angeregt werden. Das Angebot zum Austausch eigener Erfahrungen wurde von den Teilnehmer/innen gut aufgenommen und sensibilisierte sie für neue Interpretationsmuster. Hierbei trat die wertvolle Erkenntnis zutage, dass viele Probleme kulturalisiert werden und individuelle Faktoren oft außer Acht gelassen werden.


Die Erfahrungen im Seminar sensibilisierten die Teilnehmer/innen sowohl auf individueller als auch auf organisationaler Ebene. Sie erweiterten ihr Denk- und Verhaltensrepertoire und erlernten spezifische Strategien, wie sie durch ihre Organisationen und Arbeitsfelder interkulturell öffnen können. Das Weiterbildungsseminar machte den Teilnehmer/innen bewusst, dass die Aneignung von interkultureller Kompetenz ein lebenslanger Prozess ist, der von Erfahrungen lebt.

 

 


„Netzwerk für Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund“ in Worms gestartet

Am Dienstag, den 05.03.2013, ist  das „Netzwerk für Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund“ erfolgreich gestartet. Ziel des neu gegründeten Netzwerkes ist es, eine Plattform zu schaffen, die Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit bietet, Erfahrungen auszutauschen und Informationen rund um die Bereiche Ausbildungswesen, Personalqualifizierung oder andere betriebliche Anliegen zu erhalten. Die erste Veranstaltung war von einem regen Austausch zwischen allen Beteiligten geprägt und auf Basis der Interessen und Bedarfe der Betriebe wurden gemeinsam Themen für die nächsten Netzwerktreffen gesammelt.


Zu den jeweiligen Schwerpunktthemen der Treffen werden externe Referent/innen aus den Bereichen Arbeitsmarkt und Ausbildung geladen. Für das erste Netzwerktreffen konnte Jürgen Czupalla, Leiter der Agentur für Arbeit, als Referent zum Thema „Vielfalt in Unternehmen/ Fachkräftemangel/ Ausbildung in Migrantenbetrieben“ gewonnen werden, dessen Vortrag von den anwesenden Betriebsinhabern mit großem Interesse aufgenommen und diskutiert wurde.


Die Treffen finden im Rahmen des Projektes „BiA – Begleitung in Ausbildung“ statt, das vom Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI), mit fachlicher und finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie (MSAGD) Rheinland-Pfalz durchgeführt wird.


Der Termin für das nächste Netzwerktreffen wird frühzeitig bekannt gegeben. Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund sind herzlich eingeladen. Wenn Sie Interesse am Netzwerk haben, stehen die Ansprechpartner/innen per Telefon oder per Mail zur Verfügung.

 


BIS – „Brücken bauen, Integration stärken“ - Abschlussveranstaltung

Am 11.12.2012 fand im  Mainzer Rathaus eine Abschlussveranstaltung für das Projekt „BIS – Brücken bauen, Integration stärken“ statt. Die erfolgreiche Veranstaltung war für die zahlreichen Gäste und Teilnehmer/innen auch eine gute Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen zu resümieren und sich über den Auslandsaufenthalt auszutauschen. Die interessante Podiumsdiskussion mit Auslandspraktikant/innen und Expert/innen zeigte, wie hilfreich dieses Projekt für jeden Einzelnen, aber auch für das Land Rheinland-Pfalz, war. 

Insgesamt konnten 87 Jugendliche und junge Erwachsene ihre interkulturellen, sozialen, fachlichen und sprachlichen Fähigkeiten erhöhen und damit ihre Arbeits- und Ausbildungsfähigkeit steigern.

 „Unsere Fachkräfte von morgen benötigen auch internationale Arbeitserfahrung“, betont der Chef der Mainzer Agentur für Arbeit, Jürgen Czupalla, der das Projekt unterstützt hat. „Unternehmen können von den Zusatzkompetenzen ihrer Mitarbeiter profitieren.“

Peimaneh Nemazi-Lofink, Institutsleiterin von INBI, betont die guten Ergebnisse des Projektes: „Das Projekt vermittelte den Teilnehmenden nicht nur ein höheres Maß an Mobilität, sondern erweiterte insbesondere auch die fachlichen, interkulturellen und sozialen Kompetenzen. Durch BIS konnten auch benachteiligte Jugendliche und arbeitslose junge Erwachsene ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erhöhen.“

Neben den Austauschen für Teilnehmer/innen unterstützte BIS auch die arbeits- und integrationspolitische Weiterentwicklung des Landes Rheinland-Pfalz durch Austausche für Expert/innen aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Benachteiligtenförderung und Integration. Durch die Besuche bei Institutionen und Organisationen in Großbritannien, Österreich und der Türkei konnten neue Lösungsansätze vorgestellt und daraus Handlungsempfehlungen für die rheinland-pfälzische Politik erarbeitet werden.

 

 

Ausbildungsmarktjournal

Die 12. Ausgabe des Ausbildungsmarktjournals der Stadt Mainz ist erschienen. Selbstverständlich auch dieses Jahr mit einem Beitrag von INBI.

Hier die aktuelle Ausgabe zum Download

 

INBI und ARBEIT & LEBEN präsentieren Ergebnisse des Projekts „GOAL" bei Abschlussveranstaltung

Das Projekt „GOAL- Gemeinsam Organisieren wir Ausbildung und Lernen" hat in den letzten vier Jahren Mainzer Jugendlichen Perspektiven und Chancen beim Übergang von der Schule in den Beruf eröffnet. Die eingeladenen Gäste und Kooperationspartner/innen, darunter Vertreter/innen des Arbeitsministeriums, der Stadt Mainz, der Agentur für Arbeit und aus Mainzer Schulen konnten sich nun zu seinem Abschluss über die erfolgreiche Arbeit der projektdurchführenden Institutionen informieren und austauschen.

Mit einer Vermittlungsquote von 66% konnte das Projekt alle Erwartungen übertreffen. Viele Beispiele zeigten, dass mit Abschluss der Schulzeit eine wichtige Phase für die jungen Menschen beginnt, in der sie sich oft überfordert fühlen und dringend Unterstützung brauchen. Bei einer Podiumsdiskussion wurde unter anderem über die Notwendigkeit der intensiven Begleitung der Zielgruppe gesprochen. Vielen Teilnehmer/innen fehlten Kompetenzen, die durch ihr Engagement und die ganzheitliche und individuelle Unterstützung der Betreuer/innen kompensiert werden konnten. Um eine Chancengleichheit für sozial benachteiligte Jugendliche in unserer Gesellschaft zu gewährleisten, war dieser Ansatz der richtige Weg - betonten auch die Geschäftsführerinnen Peimaneh Nemazi-Lofink (INBI) und Gabriele Schneidewind (ARBEIT & LEBEN).
Mit der Abschlussveranstaltung konnten einerseits die kleinen und großen Erfolgsgeschichten gefeiert werden. Andererseits wurde nochmals deutlich, wie wichtig eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist, so dass weiterhin jungen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, sich mit entsprechender Unterstützung ihren zukünftigen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

Die veröffentlichte Pressemitteilung.

 

Seminar von INBI zu „Diversity Management" für Polizisten wurde gut aufgenommen

Im Rahmen des Projekts „ViP - Vielfalt in der Polizei" fand ein zweitägiges Seminar zum Thema „Diversity Management und Interkulturelle Kompetenzen" statt. Mit praktischen Übungen und theoretischen Inputs wurden die TN dazu angeregt, ihr eigenes Handeln im interkulturellen Kontext besser zu reflektieren und neue Denk- und Handlungsweisen zu verstehen. Die Beispiele, aber auch der Erfahrungsaustausch unter Kollegen boten eine gute Möglichkeit sich eingängig u.a. mit den Begriffen „Kultur" und „Selbst- und Fremdwahrnehmung" auseinanderzusetzen. Das Seminar bildet einen wesentlichen Baustein zur Erreichung der selbstgesteckten Ziele des Polizeipräsidiums Mainz in Zusammenarbeit mit INBI, die interkultureller Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung weiter zu fördern, um den Herausforderungen der demografischen Entwicklung und der Vielfalt in unserer Gesellschaft gerecht zu werden.

 



Rheinland-pfälzische Experten aus den Bereichen Bildung und Integration im Ausland

Im Rahmen des Projekts BIS besuchten Expertengruppen die Städte London und Wien. Die Reisen wurden von INBI organisiert und durchgeführt. Mit an Bord waren wichtige Akteure des regionalen Arbeitsmarktes von Land und Kommune. Bei den Tagungen mit den dort ansässigen Institutionen fand ein fruchtbarer Erfahrungsaustausch zu den bildungs-, arbeitsmarkt- und integrationspolitischen Herausforderungen statt. Dabei wurden Best Practice Beispiele, Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze der Länder vorgestellt und diskutiert. Diese transnationalen Treffen fanden u.a. mit Vertretern von Bundesministerien, kommunalen Behörden und NGOs statt.

 

Arbeitsministerin lobt das Projekt BiA und IDA

Malu Dreyer traf sich im Rahmen Ihrer Themenreise „Fachkräftesicherung" mit den verantwortlichen Projektträgern INBI und IDA sowie Vertretern von Keskin Tuning. Das einvernehmliche Echo der großen Diskussionsrunde war die Notwendigkeit der Erhöhung von Ausbildungsbetrieben mit Migrationshintergrund, aber auch der bessere Zugang zur beruflichen Ausbildung von jungen sozial benachteiligten Menschen, vor allem mit Migrationshintergrund. Dies soll auch der immer größer werdenden Problematik des Fachkräftemangels entgegenwirken.

Einen entsprechenden Pressebeitrag gibt es hier.


BIS-Praktikanten in Anamur berichten von ihrer ersten Woche

 

Nach Ankunft in Anamur wurden wir gleich – bei türkischem Tee - dem Bürgermeister Mehmet Türe vorgestellt. Sehr herzlich wurden wir von ihm und seinen Mitarbeiter/innen in der Stadtverwaltung aufgenommen. Während unseres Rundgangs in den verschiedenen Abteilungen konnten wir erste Einblicke in den Berufsalltag gewinnen. Wie auch in Deutschland ist die Arbeit hier in Anamur in der Verwaltung mit viel Papier, Buchhaltung und Bürgerangelegenheiten verbunden, einen wesentlichen Unterschied gibt es aber – es wird viel viel Tee getrunken. Es ist hier üblich, dass mehrmals zum Tee gebeten wird. Bei diesen Gelegenheiten bietet es sich dann auch für uns an das sehr freundliche Personal näher kennen zu lernen. Wir fühlen uns hierbei immer sehr wohl und gut aufgehoben.

Um den ausführlichen Bericht zu lesen, klicken Sie hier.

 


INBI fördert Interkulturelle Kompetenzen der Polizeibediensteten von Morgen

An der Höheren Berufsfachschule für Polizeidienst und Verwaltung an der Berufsbildenden Schule in Bad Kreuznach fanden im Rahmen des Projekts „ViP - Vielfalt in der Polizei" zwei eintägige Seminare zum Thema „Interkulturelle Kompetenzen" statt.
Mit Übungen und Inputs wurde den Schüler/innen verdeutlicht, welche Kompetenzen für den Umgang mit den Begriffen „Kultur", „Selbst - und Fremdwahrnehmung" etc. im zukünftigen Alltag eines Polizisten benötigt werden, um der kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Diese Seminare bilden einen wesentlichen Baustein um die interkulturelle Vielfalt und die damit verbundenen Kompetenzen in der öffentlichen Verwaltung am Beispiel des Polizeipräsidiums Mainz zu fördern. Neben dem regulären Unterricht war dieses Seminar für die Schüler/innen eine zusätzliche Vorbereitung, um auf die vielfältigen Begegnungen mit ihren Mitbürger/innen im beruflichen Alltag angemessen zu reagieren.

 

Integrierte Gesamtschule Anna-Seghers und INBI unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Die Mainzer IGS Anna Seghers erweitert Angebote für Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit INBI

Die Schülerzahlen der Integrierten Gesamtschule Anna-Seghers steigen von Jahr zu Jahr. So ist es nicht überraschend, dass auch die Angebote für die Schülerinnen und Schüler weiter ausgebaut werden. Zu diesem Zweck haben sich Herr Poignie (Schulleiter) und Frau Mais (Stufenleiterin der 9. und 10. Klassen) von der Ganztagsschule in den Räumen von INBI eingefunden, um gemeinsam mit Institutsleiterin Frau Nemazi-Lofink eine Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen. Diese Kooperation zwischen der IGS und INBI hat das Ziel, die sozialen und interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu stärken und zu fördern. Ferner erhalten sie über ergänzenden Stützunterricht eine Förderung der fachlichen Kompetenzen. Als Einstieg in die Zusammenarbeit sollen zunächst insbesondere die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen mit zusätzlichen Angeboten auf schulische und berufliche Übergänge und Anforderungen nach dem Erhalt des Hauptschul- bzw. Realabschlusses vorbereitet werden. In gemeinsamer Absprache werden die Inhalte auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der IGS Anna-Seghers eine weitere Mainzer Schule zu unseren Partnern zählen können. Das Engagement und der Einsatz der Schulleitung sind vorbildlich. Es ist erfreulich, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, die Einmündungschancen sozial benachteiligter Jugendliche in den Ausbildungsmarkt zu erhöhen" betont Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink.

 

Betriebsseminar TAKE IT im Zentrum für Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN Mainz

Die demografische Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland ist seit einigen Jahren Thema in Medien und Politik. Für die folgenden Jahrzehnte wird ein starker Bevölkerungsrückgang prognostiziert, mit Auswirkungen für die Gesellschaft und insbesondere den Arbeitsmarkt. Unternehmen sind deshalb gut beraten, sich frühzeitig auf Alternativen einzustellen. Frühzeitig deshalb, weil Potenziale erschlossen werden müssen, die heute noch ungenutzt bleiben.

Die Gesundheitsbranche, das Handwerk und viele Dienstleistungsbetriebe haben schon jetzt Schwierigkeiten, genügend qualifizierte Fachkräfte bzw. geeignete Mitarbeiter/innen zu finden. Alle Betriebe, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, müssen von daher Eigeninitiativen entwickeln, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der wirtschaftliche Erfolg vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen hängt stark davon ab, ob sie im Wettbewerb um immer weniger Arbeitskräfte eine erfolgversprechende Position bei der Personalgewinnung einnehmen und Beschäftigte langfristig an sich binden können. Ein Ausweg für Unternehmen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, kann darin liegen, in der Personalgewinnung und -entwicklung neue Potenziale sowohl in der eigenen Belegschaft als auch auf dem Arbeitsmarkt zu aktivieren, die bisher außerhalb ihres Fokus waren. Es ist wichtig die Kompetenzen, Qualifikationen und Erfahrungen zum Beispiel von Frauen, Älteren oder Menschen mit Migrationshintergrund zu erkennen und zu nutzen.

Diese Aspekte waren Inhalt des diesjährigen Betriebsseminars „Dem Fachkräftemangel aktiv begegnen! - Potenziale nutzen" unseres Projekts „TAKE IT - Toleranz, Ausbildung, Kompetenz und Engagement im Team". Teil des Projektes ist es auch, die Kooperationsbetriebe zu spezifischen Themen zu informieren und zu beraten. Dies geschah im Rahmen des Betriebsseminars mit dem Schwerpunkt „Diversity Management" und "Interkulturelle Öffnung von Betrieben". Den Teilnehmern/innen, Mitarbeiter/innen von Kooperationsbetrieben des Projekts, wurde mit theoretischen Inputs und kurzen praktischen Übungen, das Konzept des „Diversity Managements" nahe gebracht. Die Teilnehmer/innen konnten Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag einbringen und im Plenum diskutieren. Neben der theoretischen Heranführung an das „Diversity Management"- Konzept erhielten die Teilnehmer/innen praktische Tipps zur Umsetzung und zur Nutzung von Vielfalt in ihren Betrieben.

 

Erfolgreiche Bildungspatenschaft bei INBI

Ehrenamtliche Paten unterstützen das TAKE IT Team seit langem erfolgreich bei der Betreuung junger Menschen auf der Suche nach Ausbildungsplätzen. Hilfsbereit und flexibel schaffen sie ein Vertrauensverhältnis besonderer Art zu den Jugendlichen. INBI bedankt sich für die lange und intensive Zusammenarbeit. Aufgrund der vorbildlichen Kooperation werden die Paten zukünftig auch Jugendliche aus den neu angelaufenen Projekten, wie beispielsweise VIA, bei ihrer Ausbildungsplatzsuche unterstützen. Ehrenamtliches Engagement wie die Bildungspatenschaft hat für den Zusammenhalt der Gesellschaft einen immensen Wert. INBI möchte dieses persönliche Engagement in der breiten Öffentlichkeit aktivieren und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jeder einzelne Integrationsarbeit und damit soziale Verantwortung in der Gesellschaft leisten kann. Zudem bestätigen unsere Paten immer wieder, dass ein Ehrenamt im sozialen Bereich eine große Bereicherung für ihr persönliches Wachstum darstellt und neue Lernerfahrungen ermöglicht.

 

Patenworkshop bei INBI

In den letzten Jahren hat Bürgerschaftliches Engagement in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung  gewonnen. Zu dieser Entwicklung passend beinhaltet unser Projekt „TAKE IT- Toleranz, Ausbildung, Kompetenz und Engagement im Team“  ein spezielles Programm, indem Menschen sich innerhalb einer Bildungspatenschaft für Jugendliche engagieren können. Patinnen und Paten können die Projektteilnehmer/innen während ihrer beruflichen Laufbahn individuelle unterstützen  und damit zu deren Bildungserfolg beitragen. Sie sind  Vorbilder und echte Brückenbauer zwischen Menschen und Kulturen. Das Bildungs-Patenprogramm ist eine großartige Ergänzung zur fachliche Qualifizierung der Teilnehmer/innen innerhalb des  Projektes „TAKE IT“. Auch die Patinnen und Paten des Projektes profitieren von ihrem ehrenamtlichen Engagement. Durch die Weitergabe an gemachten Erfahrungen, gerade auch im beruflichen Bereich wie auch durch Beratung der Jugendlichen erweitern diese ihre Handlungskompetenz und beeinflussen somit ihre Persönlichkeitsentwicklung im positiven Sinne. Die Patinnen und Paten werden für ihre Aufgabe von externen Coachs in den unterschiedlichsten Bereichen trainiert. Hierzu fand am vergangenen Dienstag ein Workshop zum Thema „Kommunikationsstrategien in der Bildungspatenschaft“ statt. Der Workshop war durch prägnante Input-Referate der Dozentin und anschließende lebendige Diskussionen interessant und lehrreich gestaltet. Thematisch im Fokus standen die „Rolle der Patinnen und Paten“, „Lebenslagen junger Menschen heute“ und die“ Methode der kollegialen Beratung als Strategie zur Problemlösung“.

 

Mit BIS zum Job: Erfolgreicher Abschluss des Projekts "Brücken bauen, Integration stärken"

Kooperation des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der JGU

Die fünfte Runde von Auslandspraktika im Rahmen des Projekts "Brücken bauen, Integration stärken" (BIS) ist mit der Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmenden erfolgreich zu Ende gegangen. Acht jungen Arbeitssuchenden konnte mit der Hilfe von BIS ein acht- bis zehnwöchiges Praktikum in England vermittelt werden. Zudem nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer mehrwöchigen Vor- und Nachbereitungsphase teil. Während ihrer Zeit in England konnten die Praktikanten, die über unterschiedliche Abschlüsse und berufliche Schwerpunkte verfügen, Erfahrungen in ihrem jeweiligen Fachgebiet sammeln, Kontakte knüpfen, ihre interkulturellen und sozialen Kompetenzen sowie englischen Sprachkenntnisse nachhaltig verbessern. Das Projekt "Brücken bauen, Integration stärken" ist eine Kooperation des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) in Mainz mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Praktika wurden vornehmlich in Worcester, einer kleinen Stadt in der Nähe von Birmingham, absolviert und von einem Kooperationspartner vor Ort betreut.

"Die Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen und die Steigerung der Mobilität durch den Aufenthalt und die Berufspraktika im Ausland trägt den steigenden Erfordernissen unser globalisierten Gesellschaft Rechnung", so Peimaneh Nemazi-Lofink, Institutsleiterin von INBI. Dr. Beate Hörr, Leiterin des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung der JGU, ergänzt: "Das in der Vorbereitungsphase erworbene Wissen gibt den Teilnehmenden das Rüstzeug für ihren Auslandsaufenthalt. Und die Kombination aus Nachbereitungsphase, Zeugnis des jeweiligen englischen Praktikumsbetriebs und verbesserten Sprachkenntnissen erleichtert deutlich die Eingliederung in den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt."

BIS ist Teil des Programms "IdA – Integration durch Austausch", das vom Europäischen Sozialfonds Deutschland (ESF) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.

Mit der gerade abgeschlossenen Runde der Auslandspraktika endet das Engagement des Projektpartners ZWW planmäßig. Das INBI führt das Projekt weiter und wird im Sommer 2012 einer weiteren Gruppe Praktika in England vermitteln.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

Eine aktuelle Pressemitteilung auf den Seiten des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden Sie hier.

 

25-jähriges Jubiläum des Internationalen Vereins

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder des Internationalen Vereins für Frieden, Arbeit und Menschenrechte, Mainz e.V.  pünktlich zum 25-jährigen Bestehen einen neuen Vorstand gewählt, der sich nun wie folgt zusammensetzt:

  1. Vorsitzende Nilüfer Bayram

  2. Vorsitzende Peimaneh Nemazi Lofink

Schriftführerin Erika Vorholt
Kassenwart Werner Rövekamp

Pressewärtin Marga Buhrmann-Singh
2 Beisitzer - Mehdi Jafari-Gorzini,  Jean-Pierre Jouteux
2 Kassenprüferinnen - Lieselotte Klug , Gülsüm Polat

Im Rahmen der Versammlung wurde unser Gründungsmitglied von 1987, Herr Jean-Pierre Jouteux, offiziell als Ehrenmitglied des Vereins mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß gewürdigt.

Der Verein besteht 25 Jahre. Seit seiner Gründung haben sich die gewählten Vertreter aktiv im Ausländerbeirat bzw. im jetzigen Beirat für Migration und Integration der Stadt Mainz engagiert.  Zu den vielfältigen Tätigkeitsbereichen des Vereins zählt außerdem der Einsatz für die Rechte von Frauen sowie Flüchtlingsarbeit, im Rahmen derer auch Sprachkurse für Flüchtlinge angeboten werden. Wie jedes Jahr wird sich der Internationale Verein für Frieden, Arbeit und Menschrechte, Mainz e.V. auch wieder am Interkulturellen Fest der Stadt Mainz am 9. September  beteiligen.

 

INBI bietet Qualität: Interkulturell ausgerichteter Bildungsträger erhielt erneut Siegel für gute Leistung

 

Mainz –Gute Qualität hat sich bewährt: erneut erhält das „Institut zur Förderung von Bildung und Integration“ (INBI) das Gütesiegel „LQW – Lernorientierte Qualität in der Weiterbildung“.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Zertifizierung von INBI. Die alltägliche Arbeit im Institut, bekommt somit wiederholt die Anerkennung, die sie verdient. Die erfolgreiche Re-Testierung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Inhalte und Methoden unseres Engagements“ betont Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink.

INBI ist ein interkulturell ausgerichteter Bildungsträger, der einerseits seit Jahren verschiedene Maßnahmen zur (beruflichen) Integration von sozial Benachteiligten und speziell von jungen Menschen mit Migrationshintergrund durchführt. Andererseits wirkt INBI als Mitglied in relevanten Gremien bei der Gestaltung der Bildungs- und Integrationspolitik des Landes Rheinland-Pfalz mit.

Dass das Institut in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet hat, zeigen auch mehrere Preise und Auszeichnungen, die INBI für verschiedene Maßnahmen und Modellprojekte bekommen hat. Für das Projekt „Erstausbildung zur Bürokauffrau für Migrant/-innen“ erhielt der Bildungsträger den bundesweit ausgeschriebenen Hermann-Schmidt-Preis für innovative Berufsbildung, für die Förderung von Zusatzkompetenzen bei Bürokauffrauen das Good Practice-Siegel des europäischen Weiterbildungsprogramms „Leonardo da Vinci“. Weiterhin wurde das Institut im Rahmen des Wettbewerbes „Vielfalt als Chance“ aufgrund des besonderen Engagements für kulturelle Vielfalt in der Ausbildung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie für „Initiative für Integration“ des Jugendradiosenders bigFM nominiert.

An dieser Stelle bedankt sich das gesamte INBI-Team bei seinen langjährigen Partnern, den finanziellen und ideellen Unterstützern sowie bei allen Personen, die in den letzten Jahren die Arbeit des INBI fördernd begleitet haben. Ohne diese Zusammenarbeit wäre vieles nicht möglich gewesen.

Für Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind noch Plätze frei!

 

Neues Seminar "Entwicklung interkultureller Kompetenzen: Einführung"

Im Rahmen des Weiterbildungsstudiums "Europäische Migration - EUROMIR" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet das INBI am 8. und 9. Mai 2012 (jeweils von 9.30 - 16.30 Uhr) ein neues Einführungsseminar zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen an.

Im Seminar wird ein Basisverständnis des Begriffs „Interkulturelle Kompetenz“ hergestellt. Vorrangig werden Methoden eingesetzt, die an der Erfahrungswelt der Teilnehmenden ansetzen. Mit Übungen werden unterschiedliche Teilaspekte interkultureller Kompetenz vermittelt: Es werden Perspektiven gewechselt und verschiedene Rollen eingenommen, um sich in Andere hinein zu versetzen, die eigene Flexibilität zu erkunden und sich mit unterschiedlichen Denk- und Handlungsweisen konstruktiv auseinander zu setzen. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, was interkulturelle Kompetenz bedeutet und ihnen durch die erfahrungsorientierte Herangehensweise einen ersten
Transfer in das eigene Tätigkeitsfeld zu ermöglichen.

Weitere Informationen sowie einen Anmeldebogen finden Sie hier im aktuellen Programmheft.

 

Start des Projekts „Vielfalt in der Polizei (ViP)“ - Pressekonferenz und Unterzeichnung
eines Kooperationsvertrags

Das rheinland-pfälzische Integrationsministerium, das Polizeipräsidium Mainz und INBI unterzeichneten am 30.01.2012 einen Kooperationsvertrag.

Der Vertrag verdeutlicht einerseits die konkrete Zusammenarbeit im Projekt „Vielfalt in der Polizei (ViP)“, aber auch den gemeinsamen Beitrag zur interkulturellen Öffnung in der öffentlichen Verwaltung und damit für  eine gleichberechtigte Teilhabe von Migrant/innen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sowie für einen gerechteren Zugang zu Bildung und Ressourcen.

Konkretes Ziel des Projekts ist die Erhöhung der Anzahl von jungen Menschen mit Migrationshintergrund im Polizeidienst. Als Projektträger wird INBI in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mainz junge Interessent/innen auf die Bewerbung und die anschließende Ausbildung bei der Polizei vorbereiten und dabei unterstützen.

Berichte in Printmedien über die Pressekonferenz finden Sie hier.

Videobeiträge:
Allgemeine Zeitung Mainz
SWR Landesschau Rheinland-Pfalz (Sendung vom 30.01.2012)
Sat 1 17:30 live (Sendung vom 30.01.2012)

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Überreichung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuellen Runde der Auslandspraktika des BIS-Projekts

Mit der Überreichung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist die aktuelle Runde der Auslandspraktika des BIS-Projekts zu Ende gegangen. Im Rahmen von BIS - "Brücken bauen, Integration stärken" nutzten 11 arbeitslose junge Erwachsene die Möglichkeit, ein acht- bis zehnwöchiges Praktikum in England zu absolvieren. Zudem beinhaltete die Teilnahme eine jeweils mehrwöchige Vor- und Nachbereitungsphase. Die Auslandspraktikantinnen und -praktikanten mit unterschiedlichsten Abschlüsse und beruflichen Schwerpunkten konnten während ihrer Zeit in England Erfahrungen in ihrem Fachgebiet sammeln, Kontakte knüpfen, ihre interkulturellen Kompetenzen sowie englischen Sprachkenntnisse nachhaltig verbessern.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

Eine aktuelle Pressemitteilung auf den Seiten des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden Sie hier.

 

Erfolgreiche Fachtagung am 07.12.2011 in Worms

Mit sehr guter Beteiligung zentraler Arbeitsmarktakteure, dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Worms und Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund fand Anfang Dezember die Veranstaltung „Integration durch Ausbildung in Rheinland-Pfalz – Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“ statt. Nähere Informationen finden Sie an gleicher Stelle weiter unten.

Einen entsprechenden Bericht der „Wormser Zeitung“ finden Sie hier.

Ein weiterer Bericht findet sich auf der Internetseite der Stadt Worms (hier) oder unter "Pressespiegel".

Einige Impressionen:

 

Fachtagung am 07.12.2011 „Integration durch Ausbildung in Rheinland-Pfalz – Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“

Am Mittwoch, den 07.12.2011 findet im Kultur- und Tagungszentrum „Das Wormser“ von 10.00 bis 14.30 Uhr eine Fachtagung zum Thema „Integration durch Ausbildung in RLP- Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“ statt.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von INBI, der Stadt Worms und dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) und ist ein Beitrag zur Umsetzung des rheinland-pfälzischen Integrationskonzeptes und der Zielvereinbarung  „Transparenz schaffen, Transfer guter Beispiele und Lücken identifizieren“.

Interessierte Betriebe, Jugendliche und Fachleute sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen und können sich jederzeit bei INBI melden.

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.

 

Dr. Dr. med. Rahim Schmidt erhält Auszeichnung

Die Universitätsmedizin Mainz, Ressort "Forschung und Lehre", verleiht jährlich in verschiedenen Kategorien Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten.

In diesem Rahmen hat der Hausärzteverband RLP an jeweils zwei Ärzt/innen einen über 1500,- Euro dotierten Forschungspreis verliehen. Auch Dr. Dr. med. Schmidt, MdL, erhielt eine solche Auszeichnung. Das Preisgeld wird er bspw. an einen Obdachlosenverband und eine Kinderkrebsstation spenden.

Teile dieser Arbeit wurden schon 2009 auf dem Internisten Kongreß in Wiesbaden sowie anderen Psychologischen Tagungen präsentiert.

Das INBI gratuliert Dr. Dr. med. Rahim Schmidt, dem ersten Landtagsabgeordneten mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz, ganz besonders zu dem erhaltenen Preis.

Einen entsprechenden Pressebericht finden Sie hier.