Willkommen!
Seien Sie herzlich willkommen auf den Internet-Seiten von INBI - des Instituts zur Förderung von Bildung und Integration - in Mainz.
Sie finden hier Informationen zu uns im Allgemeinen und zu den Projekten, die wir durchführen und unterstützen im Speziellen. Die wichtigsten Informationen liegen zusätzlich in englischer und türkischer Sprache vor.

Aktuelles
Erfolgreiche Fachtagung am 07.12.2011 in Worms
Mit sehr guter Beteiligung zentraler Arbeitsmarktakteure, dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Worms und Betriebsinhaber/innen mit Migrationshintergrund fand Anfang Dezember die Veranstaltung „Integration durch Ausbildung in Rheinland-Pfalz – Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“ statt. Nähere Informationen finden Sie an gleicher Stelle weiter unten.
Einen entsprechenden Bericht der „Wormser Zeitung“ finden Sie hier.
Ein weiterer Bericht findet sich auf der Internetseite der Stadt Worms (hier) oder unter "Pressespiegel".
Einige Impressionen:
Fachtagung am 07.12.2011 „Integration durch Ausbildung in Rheinland-Pfalz – Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“
Am Mittwoch, den 07.12.2011 findet im Kultur- und Tagungszentrum „Das Wormser“ von 10.00 bis 14.30 Uhr eine Fachtagung zum Thema „Integration durch Ausbildung in RLP- Transparenz und Chancen für Migrantenbetriebe in Worms schaffen“ statt.
Die Veranstaltung wird durchgeführt von INBI, der Stadt Worms und dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) und ist ein Beitrag zur Umsetzung des rheinland-pfälzischen Integrationskonzeptes und der Zielvereinbarung „Transparenz schaffen, Transfer guter Beispiele und Lücken identifizieren“.
Interessierte Betriebe, Jugendliche und Fachleute sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen und können sich jederzeit bei INBI melden.
Das Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.
Dr. Dr. med. Rahim Schmidt erhält Auszeichnung
Die Universitätsmedizin Mainz, Ressort "Forschung und Lehre", verleiht jährlich in verschiedenen Kategorien Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten.
In diesem Rahmen hat der Hausärzteverband RLP an jeweils zwei Ärzt/innen einen über 1500,- Euro dotierten Forschungspreis verliehen. Auch Dr. Dr. med. Schmidt, MdL, erhielt eine solche Auszeichnung. Das Preisgeld wird er bspw. an einen Obdachlosenverband und eine Kinderkrebsstation spenden.
Teile dieser Arbeit wurden schon 2009 auf dem Internisten Kongreß in Wiesbaden sowie anderen Psychologischen Tagungen präsentiert.
Das INBI gratuliert Dr. Dr. med. Rahim Schmidt, dem ersten Landtagsabgeordneten mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz, ganz besonders zu dem erhaltenen Preis.
Einen entsprechenden Pressebericht finden Sie hier.
Landesbeirat für Migration und Integration hat sich konstituiert
Mit Beginn der neuen Legislaturperiode hat Integrationsministerin Irene Alt den Landebeirat für Migration und Integration begrüßt und die Mitglieder des Gremiums ernannt.
Da einer der Schwerpunkte des INBI auf der landesweiten Integrationspolitik und Netzwerkarbeit liegt, gehören wir mit 52 anderen Mitgliedern dem Beirat an. Vertreten wird das INBI hierbei durch Peimaneh Nemazi-Lofink.
Im Landesbeirat sind die wichtigsten gesellschaftlichen Akteure der Integrationspolitik vertreten: Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Migrantenorganisationen, Kommunalpolitik und Sozialpartner, verschiedene Ressorts der Landesregierung sowie der Landesbeauftragte für Migration und Integration, Miguel Vicente.
Im Beirat existieren verschiedene Arbeitsgruppen, die regelmäßig tagen und ebenso wie die Ministerin unterschiedliche Themen einbringen können, die im Beirat behandelt werden. Die Ministerin will in dieser Legislaturperiode die interkulturelle Öffnung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.
Weitere Informationen zum Landesbeirat finden Sie im Internet unter http://integration.rlp.de/
Neukonstituierung des Landesjugendhilfeausschusses
Ende September 2011 hat sich der Landesjugendhilfeausschuss für seine 14. Amtsperiode konstituiert.
Der Landesjugendhilfeausschuss bildet gemeinsam mit der Verwaltung das Landesjugendamt. Diese „Doppelstruktur“ entspricht dem Aufbau der 41 kommunalen Jugendämter und Jugendhilfeausschüsse im Rheinland-Pfalz. Er befasst sich mit allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Jugendhilfe in Rheinland-Pfalz und erörtert insbesondere aktuelle Problemlagen von Kindern, Jugendlichen und Familien und gibt Anregungen zur landesweiten Weiterentwicklung der Jugendhilfe.
Dem Gremium gehören – wie bisher – 25 stimmberechtigte Mitglieder u.a. aus den Reihen der Politik (Abgeordnete der Fraktionen des Landtags), der Wohlfahrtsverbände, der Jugendverbände, der Jugendämter und der kommunalen Spitzenverbände an.
Auch INBI ist im Landesjugendhilfeausschuss vertreten und möchte hier für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Förderung sozial Benachteiligter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eintreten.
INBI präsentiert sich auf dem Interkulturellen Fest 2011 in Mainz
Zum wiederholten Male hat sich das INBI mit einem eigenen Stand im Rahmen des Interkulturellen Festes auf dem Mainzer Domplatz präsentiert. Mit Selbstgebackenem und einer Menge Informationsmaterial im Gepäck wurde dabei vor allem auf die aktuellen Angebote und Projekte im Institut aufmerksam gemacht und die Gelegenheit genutzt, mit verschiedenen Akteuren ins Gespräch zu kommen.
Bei dem Abschlussfest der Interkulturellen Woche verfolgten ca. 5000 Besucher das abwechslungsreiche Programm und genossen internationale Folklore und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt. Damit hat die Stadt Mainz, in der Menschen aus 150 Nationen leben, einmal mehr gezeigt, wie bunt es in der Landeshauptstadt zugeht. Der Reichtum reichte von kurdischen Liedern über Bauchtanzvorführungen bis hin zu persischen Leckereien.
Die Tradition, dass in der Stadt das friedliche Miteinander von Menschen aus aller Herren Länder gefeiert wird, existiert bereits seit 1976.
Das Foto zeigt eine Tanzgruppe des muttersprachlichen Persisch-Unterrichts, der von Peimaneh Nemazi-Lofink geleitet wird.
INBI verleiht zum ersten Mal einen Integrationspreis: Preisträger Prof. Dr. Franz Hamburger
Nach über 30 Jahren im Lehrbetrieb der Universität Mainz hat Prof. Dr. Franz Hamburger nach Ablauf des Sommersemesters 2011 seinen Abschied vom Institut für Erziehungswissenschaften gegeben.
Franz Hamburger war seit 1978 Professor für Sozialpädagogik an der Universität Mainz und hat sich in dieser Zeit immer wieder in der Integrationspolitik engagiert sowie mit seinen wissenschaftlichen und praktischen Beiträgen die Entwicklung in den Bereichen Migration, Integration und Benachteiligtenförderung beflügelt. So ging auf seine Initiative beispielsweise die Gründung des Ausländerbeirats der Stadt Mainz sowie des Initiativausschusses für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz zurück. Daneben war und ist er in zahlreichen Ausschüssen und Beiräten aktiv, darunter im Landesbeirat für Migration und Integration und in der Enquetekommission der Landesregierung.
Als Dank und Anerkennung für seine außerordentlichen Verdienste und sein unermüdliches Engagement in den Bereichen Migration und Integration überreichten ihm Peimaneh Nemazi-Lofink und Corinna Braun von INBI im Rahmen der offiziellen Abschiedsfeier einen Preis für Integration. Der Preis wurde zum ersten Mal vergeben und fand in Prof. Hamburger einen würdigen Preisträger.
Die Berichterstattung der lokalen Presse finden Sie hier.
Führungskräfte der „Verlagsgruppe Rhein Main (VRM)“ untersuchen Mediennutzung von Migrant/innen
Um zu erfahren, wie Menschen mit Migrationshintergrund Tageszeitungen, Magazine, Onlineangebote, aber auch Radio und Fernsehen nutzen, besuchten mehrere Führungskräfte der VRM das INBI.
Hier diskutierten Fachleute, die in der Bildungsarbeit mit Migrant/innen tätig sind und selbst über einen Migrationshintergrund verfügen, wie sie Medien nutzen, welche Informationen Ihnen wichtig sind und welche Informationsträger sie am glaubwürdigsten halten.
Kritisiert wurde vor allem, dass das Bild der Migrant/innen in den Medien oft auf Probleme oder Kriminalität fokussiert werde.
Peimaneh Nemazi-Lofink, die Institutsleiterin des INBI, schlug daher vor, das Thema „Schulung von interkulturellen Kompetenzen“ vermehrt in die Weiterbildung der Verlagsmitarbeiter/innen mit einzubeziehen.
Einen entsprechenden Presseartikel finden Sie hier.
Projekt BIS: Rückkehrer/innen aus England erhalten Zertifikat
Insgesamt zwölf arbeitslose Männer und Frauen beteiligten sich an der jüngsten Austauschrunde des Projektes „Brücken bauen, Integration stärken (BIS)“ in England. Ca. zwei Monate arbeiteten sie als Praktikant/innen in den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen. Dadurch konnten sie nicht nur internationale Berufserfahrung sammeln, Kontakte knüpfen und ihre englischen Sprachkenntnisse nachhaltig verbessern, sondern vor allem auch ihre interkulturellen Kompetenzen erweitern.
Das Projekt, das INBI in Kooperation mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Uni Mainz durchführt, wird auch von der Mainzer Agentur für Arbeit sowie dem Jobcenter unterstützt.
Anlässlich der Rückkehr der Praktikant/innen nach Mainz erhielten Sie von Jürgen Czupalla, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Mainz, ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.
Im Rahmen einer Vor- und Nachbereitungsphase erhalten die Teilnehmer/innen darüber hinaus das Rüstzeug für eine Integration in den Arbeitsmarkt. Und das mit Erfolg: bereits jetzt haben zwei der zwölf Teilnehmer/innen eine Anstellung gefunden.
BIS ist Teil des Programms „IdA – Integration durch Austausch“, das vom Europäischen Sozialfonds Deutschland (ESF) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.
Die Berichterstattung in der lokalen Presse finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Projekt finden sie hier.
Für die kommende Austauschrunde in die Türkei sind noch Plätze frei!
Fachaustausch zur beruflichen Integration junger Migrant/innen in Ludwigshafen
Unter dem Titel „Wege zur beruflichen Integration jugendlicher Migrantinnen und Migranten – Transparenz in der Förderlandschaft schaffen – Perspektiven entwickeln“ lud das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen zu einem Fachaustausch nach Ludwigshafen.
Hier diskutierten Multiplikator/innen und Expert/innen des rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktes das vielfältige Angebot an Projekten, Initiativen und Programmen im Bereich der beruflichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.
Im Rahmen der Umsetzung des Integrationskonzeptes war das Ziel die Schaffung von Transparenz sowie die Identifizierung von guten Beispielen und Lücken in der Förderlandschaft.
Von Seiten des INBI nahm Peimaneh Nemazi-Lofink an der Diskussionsrunde „Unterstützung für Unversorgte / Übergang nicht geschafft – Abbrüche vermeiden?“ teil und berichtet aus der Arbeit des Instituts und den Erfahrungen aus den verschiedenen Integrationsprojekten.
Das Programm zur Veranstaltung können Sie hier einsehen.
Informationsveranstaltung Bildungspatenschaften
Im Rahmen des Aktionstages „Bildungspatenschaften direkt – gemeinsam aktiv“ der Initiative „Aktion zusammen wachsen“ hat sich das Projekt TAKE IT mit einem Informationsstand an der Johannes Gutenberg Universität Mainz präsentiert.
Das Ziel der Veranstaltung war es, einen Beitrag zum bundesweiten Aktionstag zu leisten und bei den Studierenden für das ehrenamtliche Engagement einer Bildungspatenschaft zu werben. Dazu wurden gezielt Studierende angesprochen und über das Projekt und im Besonderen die Patenschaften informiert.
Eine Bildungspatenschaft ist ein sinnvolles und interessantes Ehrenamt, gerade auch für Studierende, deren Erfahrungen mit dem Leben nach der Schule noch so frisch sind, dass sie sich gut in die Situation der am Projekt TAKE IT teilnehmenden Jugendlichen einfühlen können.
Das Projekt TAKE IT bietet allen Interessierten die Möglichkeit, junge Menschen auf dem Weg in das Arbeitsleben zu begleiten und sie in dieser Zeit durch Rat und Tat zu unterstützen.
Die Jugendlichen, die am Projekt TAKE IT teilnehmen, haben in der Regel die Schullaufbahn beendet und sind nun auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) werden sie fachlich sowie sozialpädagogisch betreut, in Praktika vermittelt und in der Kommunikation mit den Betrieben bis hin zur Verhandlung eines Ausbildungsplatz unterstützt.
Bildungspatenschaften ermöglichen eine noch intensivere individuelle Unterstützung auf Augenhöhe. Sowohl die Teilnehmer als auch die Paten profitieren von der Zusammenarbeit, so werden Handlungskompetenzen gestärkt und die Persönlichkeitsentwicklung gefördert, wodurch der Lebenslauf positiv gestaltet werden kann.

























