Wege eröffnen – gemeinsam entwickeln – von Anfang an (WEGE)

Wege eröffnen – gemeinsam entwickeln – von Anfang an (WEGE)

Projekt

Wege eröffnen – gemeinsam entwickeln – von Anfang an (WEGE)
 

Wege eröffnen – gemeinsam entwickeln –

von Anfang an (WEGE)

Projektlaufzeit: 01.07.2016 – 30.06.2018

Das Projekt WEGE richtet sich an Drittstaatsangehörige aller Altersgruppen, die sich im Asylverfahren befinden.

Beratungs- und Betreuungsprogramm

Erst- und Verweisberatung zu unterschiedlichen Themen:

  • Auskünfte zum Asylverfahren
  • Vermittlung in Deutschkurse
  • Vermittlung an Beratungsstellen bei Traumatisierung
  • Alltagsbegleitung (z.B. Behördengänge, Vermittlung an Schulen)
  • Hilfe bei Problemen (z.B. Familie, Kinderbetreuung)
  • Verbesserung der Wohnsituation
  • Förderung der Motivation und sozialer Kompetenz, Stärkung der Eigenverantwortung
  • Verweis an zuständige Stellen bspw. bei der Anerkennung von Zeugnissen

 

Erstorientierung und Vermittlung einfacher Deutschkenntnisse

  • Verschiedene Einheiten zur Erstorientierung in Gruppen z.B. zu zentralen Anlaufstellen, Verhaltensregeln, Alltagsbegleitung durch ehrenamtlich Tätige
  • Niedrigschwelliges Angebot einer Sprachförderung in Deutsch

 

Förderung gesellschaftlicher Akzeptanz

  • Maßnahmen zur Verbesserung der Bedingungen und Akzeptanz von Geflüchteten in der Gesellschaft
  • z.B. Gesprächsrunden, Informationsveranstaltungen

 

Flyer zum Download

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Anschluss durch Respekt und Teilhabe (ARTE)

Anschluss durch Respekt und Teilhabe (ARTE)

Projekt

Anschluss durch Respekt und Teilhabe (ARTE)

Anschluss durch Respekt und Teilhabe (ARTE)

Das Projekt ARTE richtet sich an junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren und bietet individuelle Begleitung und Beratung für alle, die Unterstützungsbedarf in den Bereichen Ausbildung, Arbeit, Wohnung, Schulden usw. haben.

Projektinhalte

  • Beratung und Unterstützung inkl. Krisenintervention, Informationen zu Berufsfeldern und Berufswegeplanung
  • bedarfssensible und respektvolle Unterstützung und sozialpädagogische Begleitung bei Problemen
  • Gruppenangebote zur Aktivierung, Integration und Kompetenzvermittlung, erlebnispädagogische Angebote

Anmeldung und Information

Flyer zum Download

Sie können sich jederzeit bei INBI melden.

Es handelt sich um ein Projektvorhaben im Pilotprogramm RESPEKT des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die Kofinanzierung und Kooperation erfolgt über die Agentur für Arbeit Mainz. Weiterer Kooperationspartner ist die Stadt Mainz.

IMA

IMA

Abgeschlossenes Projekt

IMA

IMA

Individualförderung für Migrantinnen und Aussiedlerinnen

Wir bieten im Rahmen von Sonstige Weitere Leistungen (SWL) eine umfassende Kompetenzfeststellung und Individualförderung für Migrantinnen und Aussiedlerinnen, die

  • wissen möchten, welche Kompetenzen und Fähigkeiten sie haben und welche Möglichkeiten und Perspektiven sich Ihnen damit bieten,
  • ihre arbeits- und lebensweltbezogene Integration verbessern wollen.

In unserem Kursangebot erhalten Migrantinnen und Aussiedlerinnen ohne besondere Vor-kenntnisse oder Abschlüsse zunächst eine umfassende Kompetenzfeststellung. Die Kompetenzfeststellung erfolgt in den ersten beiden Wochen der Maßnahme und wird danach an die jeweiligen persönlichen Ansprechpartner/innen der Teilnehmerinnen im Jobcenter für Arbeitsmarktintegration Mainz weitergeleitet. Aufbauend auf den Ergebnissen der Kompetenzfeststellung wird für jede Teilnehmerin ein individueller Förderplan erstellt, der Aufschluss darüber gibt, in welchen Bereichen (fachlich, Schlüsselqualifikationen, lebensweltlich) die Teilnehmerinnen einer Förderung bedürfen. Nach Maßgabe des Förderplans durchlaufen die Teilnehmerinnen daraufhin verschiedene Trainingsmodule, in denen anhand unterschiedlicher Techniken und Methoden (u.a. Gruppengespräche, Rollenspiele, Einzelberatung) Grundfertigkeiten erlernt werden, die eine nachhaltige und umfassende Sozialintegration befördern und unterstützen. Das Angebot ist eine Maßnahme in Teilzeit, d.h. es werden täglich 5 Stunden Trainingsmodule angeboten. Darüber hinaus können die Teilnehmerinnen täglich drei weitere Stunden das Betreuungsangebot und die Räumlichkeiten von INBI in Anspruch nehmen. Der Kurs ist pro Teilnehmerin auf 6 Monate ausgelegt und beinhaltet nach Bedarf wechselnde Betriebspraktika.

Der Kurs beinhaltet folgende Module:

  1. Kompetenzfeststellung (innerhalb der ersten zwei Wochen)
  2. Förderung fachlicher Kompetenzen (u.a. berufsbezogener Deutschunterricht, Mathe-matikunterricht, intensives EDV-Training, Allgemeinbildung)
  3. Förderung von Schlüsselqualifikationen
    1. Soziale Kompetenz (u.a. Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Empathie, interkulturelle Kompetenz)
    2. Methodenkompetenz (u.a. Lernbereitschaft, Denken in Zusammenhängen, abstraktes und vernetztes Denken)
    3. Individualkompetenz (u.a. Leistungsbereitschaft, Engagement, Motivation, Flexibilität, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Mobilität, Anpassungsfähigkeit, Belastbarkeit)
  4. Alltags- und Lebensweltberatung (Themen sind u.a. Gesundheit, äußerliches Auftre-ten, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Umgang mit Geld, Zeitmanagement/Pünktlichkeit, Umgang mit Behörden, Reflexion der Bedeutung von Arbeit bzw. beruflicher Integration)
  5. Reflexion des eigenen Verhaltens (u.a. Abgleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung)
  6. Rechtsbelehrung (u.a. Arbeits-, Renten- und Ausländerrecht)
  7. (wechselnde) Betriebspraktika

IdA

IdA

Abgeschlossenes Projekt

IdA - Integration durch Ausbildung

IdA – Integration durch Ausbildung

Seit Mitte des Jahres 2007 führt INBI das Projekt „IdA – Integration durch Ausbildung“ in Ludwigshafen durch. Das Projekt versteht sich als fachliche Begleitung unseres gleichnamigen Partners IdA (→link).
Ziel des der beiden Projektpartner ist es, Betriebe von Inhaber/innen mit türkischem Migrationshintergrund im Raum Ludwigshafen bei der Bereitstellung von neuen oder zusätzlichen Ausbildungsplätzen unterstützt werden. Insbesondere geht es darum, Motivationshemmnisse und Schwierigkeiten bei der Anerkennung der Ausbildungseignung zu beseitigen. Dadurch sollen die betreffenden Betriebe in das duale Ausbildungssystem integriert werden und bisher unversorgte Lehrstellenbewerber/innen – sowohl Jugendliche mit Migrationshintergrund, als auch deutsche Jugendliche – eine Chance auf eine Ausbildungsstelle erhalten.

Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen
  • Abstimmung und Überzeugungsarbeit bei den Kammern zur Anerkennung der Betriebe als Ausbildungsbetriebe
  • Aufbau von guten Kooperationsbeziehungen zwischen Betrieben, Kammern und Berufsschulen
  • Unterstützung der Betriebe bei der Auswahl der Bewerber/innen
  • Vorbereitung der Betriebsinhaber/innen auf den Nachweis der Ausbildungseignung
  • Qualifizierung der Betriebsinhaber/innen und/oder des Ausbildungspersonals zum Erwerb des Ausbilderscheins
  • Bereitstellung von Leistungen eines externen Ausbildungsmanagements
  • Unterstützung der Betriebe bei administrativen und organisatorischen Aufgaben
  • Fachliche Unterstützung der Betriebe während der Ausbildung
  • Mediation und Moderation von Konflikten zwischen den Lernorten
  • Unterstützung der Auszubildenden bei Problemen im Betrieb oder in der Berufsschule
  • Aufbau eines Unterstützungsnetzwerks von bereits ausbildenden Betrieben

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds

BQN

BQN

Abgeschlossenes Projekt

BQN

BQN

Berufsqualifizierungsnetzwerk Rheinland-Pfalz Modellprojekt Mainz (BQN)

Von Mitte 2003 – Juni 2006 war INBI verantwortlich für die Durchführung des Modellprojekts Mainz im Rahmen des landesweiten Beruflichen Qualifizierungsnetzwerks Rheinland-Pfalz.
Dieses Modellprojekt fand im Rahmen des Bundesprogramms BQF statt.

Ziele am Standort Mainz:

  • Partizipation von Migranten und Migrantinnen bei Entscheidungs- und Planungsprozessen (siehe AGBI)
  • Analyse der Bildungsberatungssituation am Übergang Schule – Ausbildung – Beruf und Kompetenzbeschreibung für die Beratung Jugendlicher mit Migrationshintergrund sowie die Entwicklung eines Beratungskonzeptes
  • Analyse des Angebots der offenen Ganztagsschule und Formulierung von Handlungsempfehlungen