Die Abschlussdoku zum Download

GOAL


GOAL - Gemeinsam organisieren wir Ausbildung und Lernen

Dieses Projekt führt INBI in Kooperation mit ARBEIT & LEBEN Rheinland-Pfalz gGmbH (www.arbeit-und-leben.de) durch.

Zielgruppen:

... sind sozial benachteiligte Jugendliche (vor allem auch solche mit Migrationshintegrund). Zum einen zukünftige Abgänger der Haupt- und Realschulen, zum zweiten Schüler/innen der Berufsfachschulen und zum dritten unversorgte Jugendliche, die bereits die Schule abgeschlossen, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Das Projekt, das im Rahmen des ESF-Bundesprogramm „Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" (www.biwaq.de) durchgeführt wird, konzentriert sich vorwiegend auf die Quartiere der Sozialen Stadt Mainz - Neustadt, Alt-Mombach, Finthen/Römerquelle, Lerchenberg sowie Oberstadt/Berliner Viertel.

Ziele:

... sind die Unterstützung Jugendlicher und junger Erwachsener am Übergang von der Schule in den Beruf. Dabei sollen die Teilnehmer/innen (TN) Vermittlungshemmnisse ab- und Ausbildungsfähigkeit aufbauen. Um ihre Chancen auf Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erhöhen, wird die Qualifikation verbessert und Unterstützung bei der Berufswahlorientierung und Berufswahlentscheidung angeboten. Durch auf den individuellen Bedarf der TN abgestimmten Förderunterricht, u.a. in Deutsch, Mathe und EDV, werden schulische Defizite behoben, situationsangemessene und fachspezifische Sprachkompetenz erworben, der Umgang mit dem PC und dem Internet trainiert. EDV-Kenntnisse erhöhen nicht nur das individuelle Qualifikationsniveau, sondern sind auch konstitutive Bestandteile einer erfolgreichen Berufsentscheidung und Bewerbung.
Qualifizierungsmaßnahmen alleine reichen jedoch nicht aus, um Jugendliche beim Übergang Schule - Beruf erfolgreich zu unterstützen, deshalb runden eine intensive und aufsuchende Elternarbeit, betriebliche Praktika, Training sozialer Kompetenzen, erlebnispädagogische Angebote, Bewerbungstraining und die Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen das ganzheitliche Unterstützungsangebot ab.

Unsere Angebote:

  • Einzelbetreuung/Coaching
  • Berufsorientierung
  • Ermittlung der individuellen Interessen und Stärken
  • Bewerbungstraining
  • Förderunterricht  in Mathe, Deutsch und EDV
  • Training sozialer Kompetenzen
  • Erlebnispädagogische Angebote
  • Vermittlung und Begleitung von berufsvorbereitende Praktika
  • Vermittlung von Ausbildungs- bzw. Arbeitsstellen
  • Beratung und Unterstützung von ausbildenden Betrieben
  • Elternarbeit


Durch diesen ganzheitlichen Ansatz können die TN gezielt gestärkt und neue sowie vorhandene Kompetenzen und Fähigkeiten ausgebaut werden. Hierdurch qualifizieren sie sich für eine erfolgreiche Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung und können ihre Integration aktiv gestalten. Darüber hinaus wird bei den Jugendlichen die Bereitschaft und Fähigkeit zur beruflichen Mobilität über die städtischen und regionalen Grenzen hinaus gefördert.
Des Weiteren werden vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch fachliche/sozialpädagogische Unterstützung und Beratung Ausbildungshemmnisse abgebaut und Jugendlichen dadurch die Chance auf einen regulären betrieblichen Ausbildungsplatz eröffnet. Im Rahmen des Projektes ist es auch möglich, einige Betriebe bei der Schaffung von neuen oder zusätzlichen Ausbildungsplätzen finanziell zu unterstützen.

Kooperationspartner:

  • Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD)
  • Agentur für Arbeit Mainz
  • Jobcenter Mainz
  • Industrie- und Handelskammer Rheinhessen
  • Handwerkskammer Rheinhessen
  • Quartiersmanagement der Stadt Mainz
  • Stadt Mainz
  • Schulen in Mainz
  • Migrantenvereine

Förderung:

Dieses Vorhaben wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.

Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.


Eine Kofinanzierung erfolgt zudem durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD).