25 Jahre INBI – Ein Fest für Bildung, Vielfalt und gelebte Integration

Im September 2025 feierte das INBI sein 25-jähriges Jubiläum im Haus der Jugend Mainz – gemeinsam mit über 120 Gästen aus Politik, Gesellschaft und INBI – Projektteilnehmenden. Unter den Gratulanten vertreten waren u.a. Oberbürgermeister Nino Haase und Dr. Daniel Asche (Integrationsministerium), die die langjährige Arbeit für Bildung, Chancengerechtigkeit und Integration würdigten.

„Peimaneh hatte bereits vor vielen Jahren ein Gespür dafür, wie zentral Bildung, Vielfalt und Integration für unsere Gesellschaft sind – und es auch in Zukunft bleiben werden.“Oberbürgermeister Nino Haase

Ein bewegendes Interview mit Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink sowie eine spannende Gesprächsrunde zum Projekt „Vielfalt in der Polizei“ zeigten, wie engagiert und zukunftsweisend die Arbeit von INBI wirkt.

Das Projekt ‚Vielfalt in der Polizei‘ ist ein bedeutender Beitrag – nicht nur für Rheinland-Pfalz, sondern auch als Vorbild für andere Bundesländer.“Dr. Daniel Asche

Besonders emotional waren die Erfahrungsberichte Projektteilnehmender – voller Dankbarkeit und persönlicher Geschichten.

Ein Höhepunkt des Abends war die Würdigung von Peimaneh Nemazi-Lofink, der Gründerin und langjährigen Leiterin des INBI. Bereits im Juni wurde sie mit der Ratsmedaille der Stadt Mainz ausgezeichnet – die Jubiläumsfeier diente zugleich als Nachfeier dieser besonderen Ehrung.

„Die Erfolge von INBI stehen für gelebte Vielfalt und für eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt. Diese Arbeit war und ist nur möglich dank der Menschen, die sie mitgetragen, mitgestaltet und unterstützt haben.“Peimaneh Nemazi-Lofink

Musikalische Beiträge und ein buntes Buffet rundeten den Abend stimmungsvoll ab – ein Fest für gelebte Vielfalt, Austausch und gegenseitige Wertschätzung.

Bildergalerie: 

Verleihung der Ratsmedaille der Stadt Mainz an Peimaneh Nemazi-Lofink

Verleihung der Ratsmedaille der Stadt Mainz an Peimaneh Nemazi-Lofink

Allgemeine Zeitung 07.07.2025<br />
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/stadt-mainz-ehrt-peimaneh-nemazi-lofink-fuer-engagement-4705887

Vom Oberbürgermeister Nino Haase hat unsere Institutsleiterin Peimaneh Nemazi-Lofink die Ratsmedaille der Stadt Mainz für ihre jahrelange Arbeit im Beirat für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz und für ihren haupt- sowie ehrenamtlichen Einsatz für Vielfalt, Chancengleichheit, Demokratie und Integration verliehen bekommen. Durch ihre Arbeit hat sie dazu beigetragen, die Lebensverhältnisse vor allem von Menschen mit Migrationshintergrund ein Stück weit zu verbessern.

An dem Abend bedankte sich Frau Nemazi-Lofink beim Oberbürgermeister Nino Haase für die wertschätzende Laudatio, die sie sehr bewegt hat und für seinen großen Einsatz und sein starkes Engagement für die Stadt Mainz.

Hierbei betonte sie, dass die Medaille nicht nur ihr gehört, sondern all den Menschen, die sie über all die Jahre begleitet und unterstützt haben. Die Ratsmedaille widmet Frau Nemazi-Lofink auch all denen, die unter Krieg und Ungerechtigkeit leiden – in der Hoffnung auf Frieden, Menschenrechte und Demokratie!

Besuch des Generalkonsuls der Republik Türkei Mehmet Akif Inam

Wir haben uns sehr gefreut den Generalkonsul Mehmet Akif Inam in unserem Institut begrüßen zu dürfen. Vielen herzlichen Dank für den spannenden und wertschätzenden Austausch u.a. über die Möglichkeiten deutsch-türkischer bildungs- und integrationspolitischer Zusammenarbeit in Rheinland-Pfalz. Neben der Relevanz von Sprache und kultureller Identität konnten wir auch über bereits erfolgreich durchgeführte Partnerprojekte, sowie über mögliche zukünftige Projekte sprechen.

Auf die kommende Zusammenarbeit freuen wir uns und auch darauf uns gemeinsam für eine vielfältige Gesellschaft einzusetzen.

Enstitümüzde Başkonsolos Mehmet Akif İnam’ı ağırlamaktan büyük mutluluk duyduk. Almanya ve Türkiye arasında Rheinland-Pfalz’ta eğitim ve entegrasyon politikaları alanındaki işbirliği fırsatları üzerine yaptığımız ilginç ve değerli görüşme için çok teşekkür ederiz. Dilin ve kültürel kimliğin öneminin yanı sıra, daha önce başarılı bir şekilde gerçekleştirilen ortak projeler ve gelecekteki olası projeler hakkında da konuşma fırsatımız oldu.
Gelecek işbirliklerimizi dört gözle bekliyoruz ve birlikte çeşitli bir toplum için çalışmayı umuyoruz.

Podiumsdiskussion „Demokratie und Frieden für Alle!“ im Rahmen der 49. Interkulturellen Woche in Mainz

Im Rahmen der 49. Interkulturellen Woche in Mainz organisierten wir mit Unterstützung einiger Migrant:innenorganisationen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Demokratie und Frieden für Alle!“ gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Die Diskussion über den Konflikt im Nahen Osten, das Zusammenleben in Deutschland und den Schutz unserer Demokratie war kontrovers aber konstruktiv und äußerst spannend.

Im Anschluss an die Diskussion wurde sehr viel positives Feedback an uns herangetragen. Dabei wurde besonders die Schaffung eines offenen Austausches gelobt. Die lebhafte Beteiligung und die nachgehenden Rückmeldungen machten deutlich, wie wichtig offene Austauschformate für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft sind.

„Nie wieder ist jetzt. Es ist wichtig, dass sich Deutschland, gerade in solchen Zeiten und wegen unserer Geschichte, auf die Seite der Gerechtigkeit stellt. Unsere Demokratie lebt von solchen offenen und kontroversen Diskursen. Dadurch können wir die Demokratie schützen“, so Peimaneh Nemazi-Lofink.

Als Gäste begrüßen durften wir hierfür die amerikanisch-deutsche Schriftstellerin Deborah Feldman, den Beauftragten der Landesregierung RLP für Migration und Integration Miguel Vicente, den Vorsitzenden des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von RLP Avadislav Avadiev und die Vorsitzende des Zentralrates der Muslime RLP Malika Laabdallaoui, die unter der Moderation von Dr. Donya Gilan diskutierten.

Im Rahmen der 49 Interkulturellen Woche Veranstaltung am Domplatz

Auf dem Fest im Rahmen der 49. Interkulturellen Woche unter dem Motto „Mainz – Für Demokratie und Frieden“ präsentierte sich INBI u.a. auch mit einem Stand auf dem Dom- und Liebfrauenplatz. Neben zahlreichen weiteren Ständen, einem vielfältigen Programm, sowie vielen weiteren Aktions- und Mitmachangeboten wurde auch die Foto- und Plakatkampagne „Demokratie – Akzeptanz – Vielfalt“ erstmals öffentlich präsentiert.