Podiumsdiskussion bei der Interkulturellen Woche

Im Rahmen der alljährlichen interkulturellen Woche veranstaltete INBI in Kooperation mit dem Büro für Migration und Integration der Stadt Mainz, dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Mainz, der GEW RLP und IGVI e.V. Kanun eine Podiumsdiskussion mit den Mainzer Kandidat/innen zur Bundestagswahl.

David Dietz (FDP), Ursula Groden-Kranich (CDU), Dr. Carsten Kühl (SPD), Martin Malcherek (DIE LINKE) und Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) diskutierten unter der Moderation von Dr. Donya A. Gilan über die Themen Chancengleichheit und Herausforderungen für unsere Gesellschaft in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Integration.

 

Interkulturelles Fest

Auch dieses Jahr waren INBI und der Verein Kanun wieder mit einem Stand auf der interkulturellen Woche in Mainz vertreten.

Wir haben über die Themen Integration und Migration informiert und die Projekte des Instituts vorgestellt.

Das von kulinarischer und künstlerischer Vielfalt geprägte interkulturelle Fest war wie immer ein Höhepunkt der Veranstaltung!

 

Prof. Otto Filtzinger erhält Integrationsauszeichnung

Nach über 60 Jahren Engagement und Einsatz im Elementarbereich im Hinblick auf Migration, Integration und Vielfalt wurde Herr Prof. Otto Filtzinger erstmals für seinen unermüdlichen Einsatz geehrt. Eine solche Anerkennung seiner Leistung war längst überfällig.

INBI hat sich das Ziel gesetzt, besondere Persönlichkeiten für ihr Engagement in den Bereichen Bildung, Migration und Integration zu ehren. Im Rahmen einer interkulturellen Veranstaltung wurde Herrn Prof. Filtzinger diese Auszeichnung überreicht, die das Institut somit zum vierten Mal vergab. „Als Institut, das sich seit Jahren im Bereich Migration, Integration und Vielfalt engagiert, ist es uns besonders wichtig, Persönlichkeiten wie Professor Filtzinger zu ehren“, so INBI-Leiterin Peimaneh Nemazi-Lofink.

Die Preisverleihung war eingebettet in zahlreiche interkulturelle Tanz- und Gesangsdarbietungen sowie eine bewegende Laudatio von Herrn Prof. Franz Hamburger zu Ehren seines Kollegen. Die Veranstaltung wurde durch INBI in Zusammenarbeit mit dem Büro für Migration und Integration der Stadt Mainz, der GEW RLP, dem Verein Kanun sowie der Clubtanzschule Willius-Senzer ausgerichtet.

Artikel in der Allgemeinen Zeitung

Empfang des Oberbürgermeisters

INBI war zu Gast beim Bürgerempfang in Mainz, bei dem zahlreiche Jugendliche für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt wurden. Der Empfang stand unter dem Motto „Mit Euch gemeinsam!“

Auch drei unserer jungen motivierten Ehrenamtlichen wurden mit einer Urkunde, der Übergabe von Rosen und einer abwechslungsreichen Programmdarbietung für Ihr Engagement geehrt.

Artikel in der Allgemeinen Zeitung

 

Besuch von Sabine Bätzig-Lichtenthäler

Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler besuchte INBI und informierte sich über den Verlauf der gemeinsamen Landesprojekte wie „Fit für den Job für Flüchtlinge“.
Dabei gab es einen regen Austausch mit Projektteilnehmer/innen, wobei die Ministerin großes Interesse zeigte und hervorhob: „Als Arbeitsministerin ist es mir wichtig, dass wir Menschen, die bei ihrem Einstieg oder auch Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt besondere Unterstützung brauchen, nicht alleine lassen.“

Auch die Institutsleiterin von INBI, Peimaneh Nemazi-Lofink, betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit einer adäquaten Förderung: „Wir begrüßen es sehr, dass solche Projekte entsprechend finanziert werden, denn, wenn die Kompetenzen und Potentiale der Migrant/innen und Geflüchteten gefördert werden und eine ausreichende Unterstützung erfolgt, wird eine Integration in eine Ausbildung oder den Arbeitsmarkt erleichtert. So kann zum Teil Problemen wie dem demographischen Wandel und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Wir sehen allerdings immer noch einen großen Handlungsbedarf in diesem Bereich und es werden dringend mehr solcher Projekte benötigt. Besonders wichtig wäre zudem, dass diese Maßnahmen auch langfristig angelegt sind, damit eine Begleitung dieser Zielgruppe bis zu einem Ausbildungsabschluss möglich ist.“

Wir bedanken uns für die ideelle und finanzielle Unterstützung!